Freiburg chancenlos

BVB mit viel Spaß bei der Arbeit

DORTMUND - Mit einem eindrucksvollen 5:0 (2:0)-Erfolg vor 80 000 Zuschauern (ausverkauft) gegen den SC Freiburg hat der BV Borussia Dortmund souverän die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga verteidigt und rechtzeitig vor dem so wichtigen ersten Champions-League-Heimspiel am Dienstag gegen Olympique Marseille noch einmal viel Selbstvertrauen getankt.

Von Peter Schwennecker

"Die Mannschaft hat gezeigt, dass Arbeit auch sehr viel Spaß machen kann“, erlebte BVB-Trainer Jürgen Klopp einen stressfreien und kurzweiligen Nachmittag. Nur zu Beginn der Partie besaßen die Schwarz-Gelben Anlaufprobleme, doch spätestens mnach den beiden Treffern durch Marco Reus kurz vor der Pause (35. und 45./Foulelfmeter) war die Begegnung entschieden, zumal der Freiburger Fallou Diagne wegen seiner Notbremse an Robert Lewandowski die Rote Karte erhielt. Hoffnungslos überforderte Breisgauer wurden dann im zweiten Durchgang vom Spitzenreiter – so wie es SCF-Trainer Christian Streich ausdrückte – fast schon „seziert“. Und mit den weiteren Treffern durch Robert Lewandowski (58. und 70.) sowie Jakub Blaszczykowski (79.) waren die Gäste am Ende noch gut bedient. Denn der dominante BVB spielte sich in einen wahren Rausch und besaß dabei Möglichkeiten für ein zweistelliges Ergebnis. „Das Spiel hat gezeigt, dass wir immer mehr wollen“, betonte Reus. „Ein 2:0 oder ein 3:0 reicht uns nicht. Wir wollen immer noch nachlegen, das haben wir uns vorgenommen.“

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BVB gewinnt 5:0 gegen SC Freiburg

Woran vor allem Jürgen Klopp seine Freude hatte: „Unser Gegenpressing war schon im ersten Durchgang überragend. Die Mannschaft hat selbst nach dem dritten Treffer nicht zurückgeschaltet, sondern weiter Gas gegeben. In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann frei geschossen“, jubelte der Coach. Auch Freiburgs Trainer beeindruckte der Dortmunder Kombinationsfluss. „Wenn ich nicht gerade Trainer des SC Freiburg wäre, dann hätte mir das auch sehr gut gefallen. So tat das aber richtig weh“, meinte ein gefrusteter Streich, der jetzt seine Mannschaft für das Vorrundenspiel in der Europa League am Donnerstag beim FC Sevilla wieder aufrichten muss.

Schon am Dienstag trifft der BVB in der Königsklasse auf Olympique Marseille. „Auch Marseille hat in der Liga 2:0 gewonnen. Die Partie wird eine Herausforderung, aber wir haben ein Heimspiel vor ausverkauftem Haus“, blickt der Dortmunder Fußball-Lehrer der Aufgabe zuversichtlich entgegen. Von einem ersten „Finale“ angesichts der Auftaktpleite in Neapel wollte der Coach nicht reden: „Wir fühlen uns nicht wahnsinnig unter Druck, denn wir haben das Spiel gegen Neapel analysiert und unsere Schlüsse daraus gezogen.“

Allerdings müssen die Schwarz-Gelben neben dem gesperrten Schlussmann Roman Weidenfeller sowie den Rekonvaleszenten Ilkay Gündogan und Lukasz Piszczek weiter auf den linken Außenverteidiger Marcel Schmelzer verzichten, der sich im Abschlusstraining einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zuzog und erneut drei Wochen ausfallen wird. Er wurde gegen Freiburg gut von Erik Durm vertreten. Nach einem Zusammenprall mit Durm fiel Sven Bender unglücklich auf die Schulter und blieb zur Pause in der Kabine. „Es ist zum Glück nur eine Prellung“, gab Klopp bereits nach der Partie Entwarnung.

Quelle: wa.de

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