Borussia Dortmund

Kommentar: Die Trennung von Favre ist nur aufgeschoben

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Trainer Lucien Favre (hinten) steht beim BVB noch bis 2021 unter Vertrag.

Der BVB entwickelt sich unter Lucien Favre in die falsche Richtung. Die Verantwortlichen müssen Zeit gewinnen - weshalb die Trennung vom Trainer nur aufgehoben ist. Kommentar.

Jürgen Klopp gewinnt nach der Champions League auch die Premier League, krönt seine Trainer-Etappe beim FC Liverpool und kehrt anschließend zu seiner heimlichen Liebe nach Dortmund zurück.

Von dieser Schlagzeile träumt derzeit ein Großteil aller BVB-Fans. Denn seit der Demission des Meistermachers und Menschenfängers im Jahre 2015 arbeiten die Verantwortlichen vergeblich daran, eine Ideallösung auf dem Posten des Fußball-Lehrers zu finden.

Ob Thomas Tuchel, Peter Bosz, Peter Stöger und jetzt auch Lucien Favre – es gibt offenbar keinen Coach, der den Anforderungen der Borussia gerecht werden kann.

Kein harmonischer Empfang für die BVB-Profis auf der Mitgliederversammlung

Nach den Vorstellungen der vergangenen Wochen und der Tatsache, dass sich die Mannschaft in die falsche Richtung entwickelt, ist Favre eigentlich nicht mehr zu halten. Doch die Verantwortlichen müssen Zeit gewinnen, weil kein geeigneter Nachfolger in Sicht ist.

Hans-Joachim Watzke hat dem Schweizer das Vertrauen ausgesprochen, allerdings in einer massiv eingeschränkten Version. Ein klares Bekenntnis zum Trainer sieht anders aus. Die Trennung ist deshalb nicht aufgehoben, sondern lediglich aufgeschoben.

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Quelle: wa.de

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