Klare Kante

Kommentar: Der BVB stellt sich gegen Rechtsextremismus – und das ist auch gut so

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Borussia Dortmund verbindet.

Rechtsextremisten wollen vor BVB – Bayer Leverkusen ihre Ideologie unter die Menschen bringen. Das darf man nicht so einfach hinnehmen. Ein Kommentar.

Sie trauen sich wieder auf die Straßen. Sie erhalten wieder Zustimmung. Ihre Ansichten werden wieder relativiert. Ihre Ansichten werden wieder geteilt. Und Borussia Dortmund stellt sich ihnen wieder entgegen. Das ist richtig, Ende der Diskussion.

Am Samstag vor dem Heimspiel des BVB gegen Bayer 04 Leverkusen (15.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker) wollen Rechtsextremisten in der Nähe der Möllerbrücke in Dortmund demonstrieren. Das ist ihr gutes Recht, aber gutheißen darf man es nicht.

"Und der BVB positioniert sich, teilt den Aufruf zur Gegendemonstration"

Denn: Da bekunden sich Nazis offen zu ihrer verächtlichen Ideologie. Das Ekelerregendste, was die Deutsche Kultur in ihrer Geschichte hervorgebracht hat. Und der BVB positioniert sich, teilt den Aufruf zur Gegendemonstration. Das sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Aber in Zeiten, in denen die Grenzen des Sagbaren immer weiter in Richtung des braunen Randes verschoben werden und salon-, straßen-, stadionfähig werden – da ist jeder Akt des Widersprechens ein guter und muss hervorgehoben werden.

Den BVB-Fans und allen anderen klardenkenden Menschen muss man an dieser Stelle Mut zusprechen. Mut zum Widerspruch, Mut zum Dagegenhalten, Mut zur eigenen Meinung. Stellt euch dem Rechtsruck entgegen. Auf der Arbeit, auf der Feier, im Bus und im Block. Aus Liebe zum Spiel, aus Liebe zur Freiheit – Fußball verbindet. maho

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Quelle: wa.de

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