1. come-on.de
  2. Sport
  3. BVB 09

Kommentar: Aubameyang ist für den BVB untragbar geworden

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Peter Schwennecker

Kommentare

Pierre-Emerick Aubameyang ist für den BVB nicht mehr tragbar.
Pierre-Emerick Aubameyang ist für den BVB nicht mehr tragbar. © dpa

Pierre-Emerick Aubameyang ist für Borussia Dortmund nicht mehr tragbar. Es kann nur noch einen Weg geben. Ein Kommentar.

Dortmund - Das neuerliche Possenspiel um Dortmunds Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang hat unter den Fußball-Fans erneut die Diskussion entfacht, welchen Wert Verträge im Profi-Geschäft überhaupt noch haben.

Von Charakterlosigkeit oder gar Sittenverfall ist die Rede, wenn die geldgierigen Kicker einen Wechsel zu einem finanzkräftigeren Klub erzwingen, um – wie im Falle Aubameyang – trotz eines laufenden Kontraktes ihr Netto-Gehalt zu verdoppeln.

Während der BVB am Freitagabend im Berliner Olympiastadion bei Hertha BSC nicht über ein 1:1 hinauskam, spielte der Gabuner in einer Dortmunder Soccerhalle mit Freunden selbst Fußball, und das noch im Trikot seines Kumpels Ousmane Dembélé, der im Sommer den Wechsel zum FC Barcelona durch einen Streik erpresste. Ein Affront gegenüber dem aktuellen Arbeitgeber.

Loblied auf Arsenal-Coach

Das einen Tag später folgende Loblied auf Arsenal Londons Trainer Arsene Wenger in einem Interview mit der englischen Zeitung Sun unterstreicht, dass der Stürmer längst mit der Dortmunder Borussia abgeschlossen hat.

Damit hat sich Aubameyang für den BVB untragbar gemacht. Auch seine Mannschaftskameraden haben sich bereits von dem exzentrischen Kollegen distanziert. Viele Experten sind der Meinung, dass ein Verein gegenüber diesen unfassbaren Entgleisungen Härte demonstrieren müsste und solch einen Söldner einfach auf die Tribüne verbannen sollte. Da der BVB ein börsennotierter Verein ist und auch seinen Anteilseignern gegenüber eine gewisse Verantwortung besitzt, wird das nicht passieren.

Aber vielleicht sollten die Verantwortlichen Aubameyang am Samstag im nächsten Heimspiel gegen den SC Freiburg in die Startelf befördern, um dem Gabuner einmal die Augen zu öffnen, wie sein Gebaren öffentlich ankommt.

Fakt ist: Aubameyang muss weg, das möglichst schnell und zu einem ansprechenden Kurs. Nur darum werden sie in diesen Tagen in Dortmund noch kämpfen.

Verpassen Sie keine Nachricht zu Borussia Dortmund und werden Sie Fan unserer Facebook-Seite.

Auch interessant

Kommentare