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Kommentar zu Aubameyang: Die Zeichen stehen auf Abschied

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Von: Peter Schwennecker

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Die Zeichen stehen für BVB-Angreifer Pierre-Emerick Aubameyang auf Abschied.
Die Zeichen stehen für BVB-Angreifer Pierre-Emerick Aubameyang auf Abschied. © picture alliance / Ina Fassbender

Schrill war er schon immer, aber jetzt entwickelt sich BVB-Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang zum Problemfall. Ein Kommentar.

Dortmund - Schnelle Autos, extravagante Kleidung, Party-Ausflüge nach Mailand oder Friseur-Besuche in Paris – Pierre-Emerick Aubameyang lieb und genießt das Leben. Und das finanziert er ausschließlich mit seinem Job als Fußballer. 

Die Wertschätzung gegenüber seinem Arbeitgeber Borussia Dortmund scheint aber in letzter Zeit immer geringer zu werden. Der Torjäger nimmt für sich selbst in Anspruch, einen Sonderstatus innerhalb des BVB-Kaders einzunehmen, hält sich nicht mehr an Regeln. Bereits zum dritten Mal innerhalb von zwei Jahren wurde er suspendiert. 

Stöger glaubt Aubameyang nicht

Weil er die wichtige Mannschaftssitzung vor dem Heimspiel am Sonntagabend gegen den VfL Wolfsburg schwänzte und vorzeitig das Trainingsgelände verließ. Angeblich, weil er den Termin vergessen hatte, was ihn aber Trainer Peter Stöger nicht abnahm. 

Damit hat er nicht nur dem Verein, sondern auch sich selbst geschadet. Undiszipliniertheiten sind bei keinem Spitzenklub in Europa gerne gesehen und steigern nicht gerade den Marktwert eines Spielers. Deswegen dürfte es für den BVB schwer werden, bis zum 31. Januar noch einen zahlungskräftigen Interessenten für den Gabuner zu finden. Obwohl dieser zweifellos ein Typ ist, der jede Liga belebt.

Sportlich ist der Gabuner kaum zu ersetzen

Fakt ist, dass Aubameyang aus sportlicher Hinsicht kaum zu ersetzen ist. 19 Pflichtspieltore in der Hinrunde unterstreichen das. Doch seine Eskapaden sorgten zuletzt innerhalb der Mannschaft immer häufiger für Unruhe und Misstöne. 

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, Sportdirektor Michael Zorc und Trainer Peter Stöger stehen jetzt vor einer schweren Entscheidung. Die Zeichen stehen seit gestern Abend offenbar auf Abschied, auch wenn ein adäquater Ersatz in kurzer Zeit kaum zu beschaffen sein wird.

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