Reizthema Bayern

Klopp erteilt sich Maulkorb

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Jürgen Klopp will sich nur noch auf den BVB konzentrieren

Dortmund - Haben die Nicklichkeiten zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund endlich ein Ende? Jürgen Klopp will sich in Zukunft nur noch auf den BVB konzentrieren.

Zum Reizthema Bayern München hat sich Trainer Jürgen Klopp von Borussia Dortmund selbst einen Maulkorb auferlegt. „Ich möchte mich aufs Wesentliche konzentrieren - meine Themen liegen beim BVB“, sagte der 46-Jährige in einem Interview in der Sport Bild. Er werde „zu Bayern München nur noch vor Spielen gegen Bayern München sprechen“.

In der Vergangenheit sei er ab und zu mal flapsig gewesen und habe geplaudert. „Das wird zum einen niemals so dargestellt, wie ich es meinte, zum anderen möchte ich die Geschichte BVB und Bayern nicht weiterhin ein Jahr durchtreiben“, sagte Dortmunds Coach.

Darüber hinaus bestätigte Klopp, dass er sich bei der Borussia sehr wohl fühle und sich derzeit trotz attraktiver Angebote nicht vorstellen könne, den BVB einmal zu verlassen. „Das Gefühl der Mannschaft zu mir müsste sich verändern, das Gefühl des Vereins zu mir müsste sich verändern, der Klub müsste sich verändern. Es gibt keinerlei Tendenzen in diese Richtung. Dementsprechend ist dies für mich eine klasse Konstellation im Verein. Es wird immer besser beim BVB.“

Voll des Lobes, fast schon euphorisch äußerte sich Klopp über die Neuzugänge Henrich Mchitarjan und Pierre-Emerick Aubameyang, den man zum Beispiel schon seit Dezember vergangenen Jahres auf dem Wunschzettel gehabt habe. Dass der Zugang vom AS St. Etienne mit einem Ferrari zum Training vorgefahren kommt, stört Klopp offenbar nicht. „Ich bin jetzt schon so lange im Geschäft und habe festgestellt, dass so etwas nicht auf die Persönlichkeit Einfluss nimmt. Ist ein Spieler klar in der Birne, hat es keine Auswirkungen. Ist er dumm, kann er auch im Käfer vorfahren und bleibt dumm“, meinte Klopp.

SID

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