Vor dem Duell des 22. Spieltags

Kein Karneval: BVB-Coach Stöger legt den Fokus auf Hamburg

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Feiert in diesem Jahr keinen Karneval: Dortmunds Trainer Peter Stöger.

Die Reise nach Köln spart sich BVB-Trainer Peter Stöger, richtet seinen Blick stattdessen auf den Hamburger SV, der am Samstag in Dortmund gastiert.

Dortmund - „Man kann nicht alles haben.“ So die lapidare Antwort von Peter Stöger, Trainer von Borussia Dortmund, auf die Frage, ob er sich auch in diesem Jahr in die wilden Karnevalsfeiern stürzt. In den gut vier Jahren an der Seitenlinie beim 1. FC Köln gehörte das närrische Treiben in der „fünften Jahreszeit“ beim Österreicher dazu. 

Doch mit Blick auf das eher faschingsferne Gemüt der Westfalen spart sich Stöger den Abstecher ins Rheinland, sondern bereitete seine Mannschaft konzentriert auf die Partie am Samstag (ab 15.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker) gegen den Hamburger SV vor. „Karneval macht Spaß in Köln, doch heuer ohne mich. Das wird in Köln niemandem auffallen“, so Stöger. 

Lässt Reus die BVB-Fans jeck werden?

Völlig jeck könnten hingegen die Dortmunder Fans werden. Denn sollte Marco Reus nach seiner Kreuzband-Verletzung sein Comeback nach mehr als acht Monaten Zwangspause geben, könnte sich das Dortmunder Stadion in ein Tollhaus verwandeln. 

Ob es dazu kommt, entscheidet vor allem Reus selbst. „Er hat in dieser Woche komplett und ohne Rückschläge mittrainiert. Doch ob er zum Kader gehören wird, werden wir kurzfristig entscheiden. Dabei spricht er ein gewichtiges Wort mit“, berichtete Stöger. 

Stöger schwärmt von Reus

Mit Blick auf die Qualitäten von Reus gerät der 51-Jährige ins Schwärmen. „Er ist einer von den wenigen Spielern, die ein Spiel gravierend verändern können. Er verfügt über individuelle Qualität, Technik, Übersicht und Schnelligkeit“, so Stöger, der aber vor zu hohen Erwartunge warnt: „Wir geben ihm die Zeit, sich zu finden. Es ist eine große Verletzung gewesen. Wir sehen ihn nicht als Heilsbringer, der alles für uns korrigieren muss.“ 

Im Gegensatz zu Reus wird sein Kumpel Mario Götze gegen den HSV mit großer Wahrscheinlichkeit auf den Platz zurückkehren. In der Partie bei Stögers Ex-Klub 1. FC Köln (3:2) musste der Weltmeister mit Rückenproblemen passen. „Marios Probleme sind soweit abgeklungen. Ihm geht’s gut“, berichtet Stöger. 

Batshuayi muss "zur Ruhe kommen"

Kein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Michy Batshuayi. Nach seinem überragenden Einstand in der Domstadt mit zwei Treffern und einer Vorlage soll der wuchtige Stürmer auch gegen die „körperbetont“ (Stöger) auftretenden Hamburger für Gefahr sorgen. 

„Ich erlebe ihn gut gelaunt, er hat einen tollen Einstand gehabt. Michy wird sich bemühen, das erste Heimspiel gut zu absolvieren. Die Erwartungshaltung geht nach den beiden Toren ins Uferlose, wir wollen ihn deshalb etwas zur Ruhe kommen lassen. Er ist gut drauf, ich weiß aber nicht, was im Kopf vorgeht“, sagte Stöger.

BVB als "Lieblingsverein"

Einblicke in seine Gedankenwelt gab die 24-jährige Leihgabe des englischen Meisters FC Chelsea im „Feiertagsmagazin“ des BVB . „Es läuft alles sehr gut. Ich bin vom Trainer und dem Vorstand sehr freundlich empfangen worden. Auch die Spieler sind alle sehr nett“, so Batshuayi, der die Borussia als einen seiner „Lieblingsvereine“ bezeichnete.

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Quelle: wa.de

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