Analyse der bisherigen Transfer-Aktivitäten

Ein Kader im Umbruch - so ist der aktuelle Stand beim BVB

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Marius Wolf (rechts) ist ein fixer BVB-Zugang für die kommende Saison.

Einiges ist schon passiert, einiges muss noch passieren: Wir blicken auf die bisherigen Transferaktivitäten des BVB und fassen die aktuellen Gerüchte zusammen.

Dortmund - Einen „Neuanfang“, das „Drehen an Stellschrauben“ oder eine „Justierung“: Die Worte, die Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watze und Sportdirektor Michael Zorc nach der enttäuschenden vergangenen Saison für den Umbruch wählten, waren verschieden, die Richtung aber ist eindeutig. 

Bislang hat sich schon eine Menge getan, dennoch sind die Kaderplanungen für die kommende Spielzeit noch nicht abgeschlossen. Wir fassen den aktuellen Stand zusammen. 

Zugänge

Fast 50 Millionen Euro hat sich der BVB das Duo Abdou Diallo (vom 1. FSV Mainz 05) und Thomas Delaney (SV Werder Bremen) kosten lassen. Dafür haben sich die Borussen einen hochveranlagten Innenverteidiger (Diallo) und einen Mentalitätsspieler (Delaney) gesichert. Mit Marius Wolf, der dank einer Ausstiegsklausel „nur“ fünf Millionen Euro kostete, stößt ein flexibel einsetzbarer Offensivspieler von Eintracht Frankfurt hinzu. 

In Marwin Hitz (FC Augsburg) bekommt Torhüter Roman Bürki einen starken Konkurrenten. Als dritter Schlussmann ergänzt Eric Oelschlägel (ablösefrei) aus Bremen den Kader, außerdem kehren die zuletzt an den VfB Stuttgart ausgeliehenen Jacob Bruun Larsen und Dzenis Burnic zurück.

Abgänge

Äußerst dürftig ist bislang die Verkaufsliste. Die Schlussmänner Roman Weidenfeller (Karriereende) und Dominik Reimann (Holstein Kiel) sowie Michy Batshuayi, der nach dem Leihende zum FC Chelsea zurückkehrt, werden den Verein verlassen. Der Verkauf von Sokratis für knapp 20 Millionen Euro an den FC Arsenal wird aus bilanztechnischen Gründen im Juli bekannt gegeben. 

Dabei soll es aber nicht bleiben. „Es wird noch Abgänge geben. Wir sind bei verschiedenen Personalien im Gespräch, können aber noch keinen Vollzug melden“, so Zorc im Interview mit der Funke Mediengruppe. Beim verletzungsgeplagten Außenbahnspieler Erik Durm (zu Huddersfield Town) und bei Mittelfeldspieler Gonzalo Castro (VfB Stuttgart) könnte zeitnah Vollzug gemeldet werden. 

Keine Steine in den Weg legen würde der Verein wohl auch Jeremy Toljan, Nuri Sahin, Sebastian Rode, André Schürrle und Andrey Yarmolenko. Doch wegen der zum Teil sehr gut dotierten Verträge dürfte sich manch ein Abgang nur schwer realisieren lassen.

Gerüchteküche

Die zweigleisige Transferpolitik setzt sich auch in diesem Sommer fort. Bedeutet: Die Borussia nimmt viel Geld für Spitzenspieler in die Hand und halten zugleich Ausschau nach blutjungen Talenten. Ein Hochkaräter wird für das vakante Sturmzentrum gesucht. 

Álvaro Morata (25) vom FC Chelsea dürfte es aus monetären Gründen nicht werden, auch eine dauerhafte Verpflichtung von Batshuayi scheitert am Geld. Finanziell machbar wäre etwa Alassane Pléa (25), Stammspieler bei OGC Nizza, dem Ex-Klub des neuen Dortmunder Trainers Lucien Favre. Auch Michael Gregoritsch (24) vom FC Augsburg gehört wohl zum Kandidatenkreis. 

Alle Gerüchte rund um den BVB erfahren Sie in unserem Ticker

Als Ergänzung für die schwächelnden Außenverteidiger Marcel Schmelzer und Lukasz Piszczek kursieren Namen wie Pol Lirola (20/US Sassuolo) oder Dalbert (24) von Inter Mailand. 

Der Transfer des „Mini-Pogbas“ Kamal Bafounta (16) steht so gut wie fest. Der französische Junioren-Nationalspieler kommt vom FC Nantes.

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Quelle: wa.de

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