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Julian Brandt vor Abgang im Winter? BVB-Sportdirektor Michael Zorc wird deutlich

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Von: Sven Schneider

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Die Aktivitäten von Borussia Dortmund auf dem Transfermarkt sind derzeit überschaubar. Zwei Spieler dürfen den BVB noch im Winter verlassen. Das hat Gründe.

Hamm - Auf große Einkaufstour wird Borussia Dortmund im Winter nicht gehen. Das bedeutet allerdings nicht, dass es keine Transfers geben könnte: Der BVB-Kader soll verkleinert werden. Ausgerechnet zwei Nationalspieler stehen auf dem Abstellgleis in Dortmund. Zusammen kosteten sie den BVB über 50 Millionen Euro. Für einen der beiden scheint seine Zeit in Schwarz-Gelb wohl endgültig beendet.

VereinBorussia Dortmund
CheftrainerEdin Terzic
StadionSignal-Iduna-Park (Dortmund)
Plätze81.365

BVB-Transfer-News: Julian Brandt und Nico Schulz dürfen im Winter gehen

Bei Borussia Dortmund stelle man sich auf jegliche Eventualitäten ein, betont Sebastian Kehl. Bis zum Deadline Day am 1. Februar kann noch in Sachen Transfers viel passieren. „Aber im Moment gibt es nichts, was in irgendeiner Form geplant ist. Es gibt auch keine Gespräche, die geführt werden“, wird der Lizenzspielleiter des BVB von transfermarkt.de zitiert. Auf Seiten der möglichen Abgänge könnte jedoch noch einiges passieren.

Wie die Bild berichtet, darf Nico Schulz Borussia Dortmund noch im Winter verlassen, sollte ein passendes Angebot vorliegen. Nico Schulz kam im Sommer 2019 von der TSG Hoffenheim nach Dortmund. Seitdem absolvierte der Linksverteidiger 26 Einsätze im Trikot des BVB und steuerte ein Tor bei.

Transfer-News BVB: Duo zählt zu den teuersten Einkäufen von Borussia Dortmund

Sein großes Problem: Die Verletzungsanfälligkeit. Allein in der laufenden Saison verpasste der 27-Jährige einen Großteil der Spiele wegen einer Wadenverletzung und anschließend einem Muskelfaserriss. Der Vertrag von Nico Schulz bei Borussia Dortmund besitzt noch eine Gültigkeit bis 2024. Sein aktueller Marktwert wird auf zehn Millionen Euro geschätzt.

Nico Schulz (2. v. r.) und Julian Brandt (r.) dürfen den BVB noch im Winter verlassen.
Nico Schulz (2. v. r.) und Julian Brandt (r.) dürfen den BVB noch im Winter verlassen. © Guido Kirchner/dpa

Ähnlich kompliziert gestaltet sich derzeit die Situation von Julian Brandt beim BVB. Trotz Trainerwechsels hat es der Ex-Leverkusener bislang nicht geschafft, die sportliche Kurve zu kriegen. 13 Spiele, zumeist Einwechslungen - und lediglich eine Torbeteiligung stehen in der Spielzeit 2020/21 zu Buche.

BVB-Transfer-News: Bei Julian Brandt käme wohl nur eine Leihe in Frage

Deutlich zu wenig für einen offensiven Akteur, der noch in der vergangenen Saison 13 Mal vorbereite und siebenmal selbst einnetzte. Angekommen ist Julian Brandt beim BVB bisher noch nicht. Seine Leistungen schwanken zwischen genial und unsichtbar. Zusammen mit Nico Schulz (25,5 Millionen Euro) zählt Julian Brandt (25 Millionen Euro) zu den teuersten Einkäufen der Vereinsgeschichte.

Ein Verkauf von Julian Brandt käme jedoch nicht in Frage. Vielmehr soll Borussia Dortmund ein Leih-Transfer anstreben, heißt es. Ob es dazu wirklich kommt? BVB-Sportdirektor Michael Zorc wurde deutlich. „Aktuell ist von unserer Seite nichts Dramatisches geplant. Es liegt auch nichts auf dem Tisch. Wir können ja nichts dazu, wenn permanent Gerüchte verbreitet werden, die nicht der Wahrheit entsprechen“, so Zorc.

Neue Luft und neue Umgebung könnten Julian Brandt helfen, um zurück zu alter Stärke zu finden. Zuletzt wurde Julian Brandt mit dem kriselnden FC Arsenal in Verbindung gebracht. Zumal er unter BVB-Coach Edin Terzic hinter den Offensivkräften Marco Reus, Giovanni Reyna, Jadon Sancho, Thorgan Hazard und Erling Haaland - wenn überhaupt - nur zweite Wahl ist.

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