Freitag kommt VfB Stuttgart

Hand am Lenkrad: Zorc will Kaufoption für Sahin ziehen

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Jürgen Klopp und Nuri Sahin.

DORTMUND - Jürgen Klopp hofft nach den Ausschreitungen am vergangenen Samstag im Derby auf Schalke auf eine friedliche Bundesligapartie des BV Borussia Dortmund am Freitag (20.30 Uhr/Sky) gegen den VfB Stuttgart - und auf den finalen "Rück-Transfer" von Nuri Sahin.

"Es wäre schön, wenn wir diesen fantastischen Verein in diesem Heimspiel so präsentieren, wie es sich gehört und wie wir es von unseren Fans auch kennen, mit all diesen außergewöhnlich positiven Facetten", sagte der BVB-Trainer zwei Tage vor dem Aufeinandertreffen mit den Schwaben.

Klopp offenbarte nach dem 3:1 im Derby bei Schalke 04 "zwiespältige Gefühle". Klopp: "Ich habe mich riesig über das Ergebnis gefreut. Das geht eigentlich nicht besser", sagte er. Aber die Freude sei durch die Vorkommnisse von Gelsenkirchen getrübt worden. Nun soll das Dortmunder Publikum bei den BVB-Profis gegen den seit sieben Spielen unbesiegten VfB "Kräfte freisetzen".

Nach den Ausschreitungen von Gelsenkirchen nahm der DFB-Kontrollausschuss Ermittlungen auf. BVB-Fans hatten bereits vor Beginn des Revierderbys Bengalische Feuer in die benachbarten Zuschauerblöcke und auf das Spielfeld geschossen. Die BVB-Verantwortlichen hatten die Ausschreitungen hart kritisiert. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sprach in diesem Zusammenhang von "asozialem Verhalten" einiger.

Nach der vorzeitigen Vertragsverlängerung von Trainer Jürgen Klopp bis 2018 soll nun Nuri Sahin nach Informationen des Fachmagazins kicker endgültig zu seinem Heimatverein zurückkehren. Der türkische Nationalspieler spielt seit Januar als Leihgabe von Real Madrid beim BVB. Eine Kaufoption räumt den Borussen das Recht ein, den 25-Jährigen für eine Ablösesumme von sieben Millionen Euro wieder dauerhaft unter Vertrag zu nehmen.

Sahin war als überragender Spieler der Meistersaison 2010/2011 für eine Ablösesumme von zehn Millionen Euro zu den Königlichen gewechselt. Nach einer langwierigen Verletzung konnte Sahin dort nicht Fuß fassen und kehrte nach einem kurzen Gastspiel beim FC Liverpool auf Leihbasis zum BVB zurück. Dort empfahl sich der Mittelfeldspieler mit starken Leistungen für einen neuen Vertrag.

"Wir wollten uns qualitativ in allen Belangen verbessern. Und Nuri ist inzwischen Qualitätsspieler", wird Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc zitiert. Endgültig entscheiden muss sich der BVB erst im Frühjahr. "Wir haben die Hand am Lenkrad", sagte Zorc. - dpa/sid

Quelle: wa.de

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