Poker um BVB-Juwel

Transfer-Poker beim BVB: Fans dürfen auf Verbleib von Sancho hoffen

BVB-Star Jadon Sancho soll Gespräche mit dem FC Chelsea führen. Ein Transfer im Sommer galt bislang als wahrscheinlich. Nun dürfen die Fans wieder hoffen.

  • Ein Transfer von Jadon Sancho im Sommer galt bislang als sicher.
  • FC Chelsea plant ein Millionen-Angebot und soll sich bereits in Gesprächen mit Sancho befinden.
  • Ein Abschied von Sancho im Sommer scheint allerdings noch nicht beschlossene Sache.

Update vom 25. Februar, 10.25 Uhr: Was macht Jadon Sancho im kommenden Sommer? Die Liste der Interessenten, besonders aus der englischen Premier League, ist lang. Und auch ein Verkauf des Engländers vom BVB schien bislang beschlossene Sache.

Wie nun die Ruhr Nachrichten berichten, soll Jadon Sancho selbst noch keinerlei Wechselabsichten gegenüber Borussia Dortmund geäußert haben. Sanchos Vertrag besitzt noch eine Gültigkeit bis 2022. Ein Verbleib über ein weiteres Jahr ist nicht ausgeschlossen.

Zumal Borussia Dortmund kein Verlustgeschäft droht. Jadon Sancho befindet sich in der laufenden Saison im Aufwind. In 32 Partien gelangen Sancho wettbewerbsübergreifend 16 Treffer und 18 Vorlagen. Ein absoluter Top-Wert für einen 19-jährigen, dessen Marktwert auch mit nur einem Jahr Restvertrag im Sommer 2021 deutlich über der 100-Millionen-Marke liegen sollte. 

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Jadon Sancho im Sommer weg? Kehl über den aktuellen Stand 

Update vom 22. Februar, 15.20 Uhr: Verlässt Jadon Sancho den BVB im Sommer? Und wenn ja, wohin? Im Vorfeld der Bundesliga-Partie am Samstag bei Werder Bremen hat sich BVB-Lizenzspielleiter Sebastian Kehl zu den Gerüchten am Sky-Mikrofon geäußert. 

"Es gibt keinen neuen Stand. Wir gehen relativ entspannt in die nächsten Wochen. Natürlich ist es so, dass immer irgendwelche Gerüchte gestreut werden. Im Moment ist aber nichts auf dem Tisch. Er hat einen langfristigen Vertrag, also warum sollten wir uns Gedanken machen", so Kehl gelassen, der nach dem 2:0-Erfolg bei Werder Bremen umso optimistischer in die Zukunft blickt. Doch hat sich der BVB schon das Prädikat 'meisterschaftwürdig' verdient?

Transfer-Poker beim BVB: Erster Verein nimmt Gespräche mit Jadon Sancho auf

Update vom 16. Februar, 12 Uhr: Mit Hakim Ziyech von Ajax Amsterdam hat der englische Top-Klub FC Chelsea bereits einen hochkarätigen Akteur für die kommende Saison verpflichtet. Für 40 Millionen Euro wechselt der 26-jährige Marokkaner an die Stamford Bridge. Das Geld scheint locker zu sitzen bei den Londonern, die nach Angaben der französischen Sportzeitung France Football bereits Gespräche mit Borussia Dortmunds Jadon Sancho aufgenommen haben sollen.

Dass der BVB das 19-jährige Ausnahme-Talent wohl nicht über den Sommer hinaus halten können wird, ist schon länger kein Geheimnis mehr. Ein offizielles Angebot für Sancho liegt aktuell noch nicht vor. Das könnte sich in den kommenden Wochen allerdings ändern. Dem BVB winken Rekordeinnahmen in dreistelliger Millionenhöhe.

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Laut dem Bericht soll der FC Chelsea bereit sein, rund 140 Millionen Euro für Jadon Sancho zu bezahlen. Ein wahrer Geldregen für den BVB, der nach Ousmane Dembelé (125 Millionen Euro) weiter die Vereinskassen auffüllen könnte - allerdings zu einem hohen Preis. Denn die Künste des Jadon Sancho werden kurzfristig nicht zu ersetzen sein.

Jadon Sancho steht vor dem Absprung beim BVB, Emre Can ist gerade angekommen. Der deutsche Nationalspieler blickt selbstbewusst auf das Duell in der Champions League mit Paris Saint-Germain.

Jadon Sancho: Auch Liverpool mischt mit - und hofft auf Faktor Klopp

Update vom 13. Februar, 8.45 Uhr: Der Transfer-Poker um Jadon Sancho vom BVB ist wohl im vollen Gange. Neben den FC Chelsea und Manchester United will offenbar auch der FC Liverpool den englischen Shootingstar von Borussia Dortmund verpflichten. Dabei hoffen die Reds darauf, das richtige Ass im Ärmel zu haben und setzen auf die Beziehung von Teammanager Jürgen Klopp zu dessen Ex-Klub BVB. Das berichtet die Daily Mail.

Demnach habe Liverpool die Verantwortlichen der Schwarz-Gelben bereits über deren Interesse und Absichten bezüglich Sancho informiert. Umgerechnet sollen mindestens 120 Millionen Euro für Sancho nach Dortmund fließen.

Schon bevor Jadon Sancho im Sommer 2017 von Manchester City zum BVB wechselte, hätte der FC Liverpool bereits Interesse am Flügelstürmer gehabt, wie Klopp mal berichtete: "Wir sind nicht blind. Wir haben ihn gesehen, wir mochten ihn - und dann denken wir: 'Können wir ihn bekommen?' Nein, weil englische Klubs nicht an andere englische Klubs verkaufen", so der ehemalige Ex-BVB-Coach. 

Neben Liverpool, Chelsea und Manchester United gelten auch Real Madrid und der FC Barcelona als Interessenten.

Jadon Sancho: Mancheter United will FC Chelsea im Transfer-Poker ausstechen

Update vom 12. Februar, 16.47 Uhr: Umgerechnet über 140 Millionen Euro! Das soll die Ablösesumme sein, mit der der FC Chelsea den englischen Nationalspieler Jadon Sancho vom BVB loseisen möchte. Aber: Die Konkurrenz auf der Insel ist groß.

Nun berichtet der Daily Mirror, dass Manchester United die Pläne des Blues durchqueren möchte. Demnach seien die Red Devils fest entschlossen, Chelsea im Wett-Bieten um Sancho auszustechen.

Ed Woodward, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende von ManUnited, habe bereits angekündigt, im Sommer viel Geld für Transfers ausgeben zu wollen. Sancho von Borussia Dortmund sei eines der Hauptziele.

Beim BVB gehen sie ohnehin davon aus, dass Sancho die Schwarz-Gelben vorzeitig verlassen wird - und ihnen mächtig Geld in die Kassen spülen wird.

Sancho auf der Insel heiß begehrt: Chelsea plant Mega-Angebot

Update 23. Dezember, 10.54 Uhr: Mit dem Ende der Hinrunde hat Jadon Sancho bei Borussia Dortmund wieder in die Spur gefunden und wurde abermals nahezu unverzichtbar für den BVB. Die Frage ist: Wie lange wird der Englänger noch für die Schwarz-Gelben wirbeln:

Geht es nach dem FC Chelsea, dann gar nicht mehr. Denn wie das englische Boulevardblatt The Sun berichtet, planen die Blues, den 19-Jährigen im Winter zu verpflichten.

Demnach bereitet der FC Chelsea, der im Januar nach einer Transfer-Sperre wieder auf dem Transfermarkt zuschlagen darf, eine Offerte in Höhe der vom BVB geforderten Ablöse in Höhe von 140 Millionen Euro vor. Frank Lampard, der Coach der Londoner, hatte zuletzt erklärt, unbedingt einen Ersatz für den im Sommer zu Real Madrid gewechselten Eden Hazard verpflichten zu wollen.

Damit hofft Chelsea, die englische Konkurrenz wie den FC Liverpool, Manchester City oder Manchester United ausschalten zu können.

Allerdings machten die BVB-Bosse zuletzt unmissverständlich klar, Sancho im Winter nicht abgeben zu wollen. Auch nach Bild-Informationen planen die Dortmunder bis Sommer mit Sancho. Dann gilt ein Wechsel für die Rekord-Ablöse von 150 Millionen Euro als sicher.  

Die Sun bringt aber auch ein ähnliches Szenario wie bei Christian Pulisic ins Spiel: Sancho im Januar zu verpflichten, um ihn dann bis Saisonende an den BVB auszuleihen.

Update 4. Dezember, 9.30 Uhr: Jadon Sancho wird dem BVB offenbar noch ein halbes Jahr erhalten bleiben. Ein Wechsel im Winter sei unwahrscheinlich, berichtet die SportBild am Mittwoch vor dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf (Samstag, 15.30 Uhr/live im TV). Die Tendenz gehe klar im Richtung Verbleib beim BVB.

Außerdem haben sich die Wogen rund um den Jungstar wieder ein wenig geglättet, heißt es in der SportBild weiter. Der BVB-Chef persönlich habe Jadon Sancho ins Gebet genommen. Vor dem Spiel beim FC Barcelona hatte sich der Engländer mal wieder eine Undiszipliniertheit geleistet - Sancho war zu spät zur Besprechung gekommen. Der BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke habe daraufhin das Gespräch mit Sancho gesucht. Beim Spiel gegen Hertha BSC Berlin stand Sancho wieder in der Startelf und traf zum 1:0.

Auch zwei der BVB-Anführer, Kapitän Marco Reus und Mittelfeld-Regisseur Axel Witsel, hätten laut SportBild auf Sancho eingewirkt. Man habe ihm seine Verantwortung bewusst gemacht und betont, dass man ohne ihn die Saisonziele nicht erreichen könne. Der BVB hatte vor der Saison die Parole ausgegeben, man wolle Meister werden,

Jadon Sancho: Wechsel schon im Winter nach England?

Update 2. Dezember, 15.12 Uhr: Jadon Sancho könnte Borussia Dortmund tatsächlich schon im Winter verlassen. Jedenfalls behauptet das der frühere Bundesligaprofi Jan Aage Fjörtoft und bringt den FC Liverpool ins Spiel.

Die Wechselgerüchte rund um Jadon Sancho nehmen damit wieder an Fahrt auf. Fjörtoft schreibt bei Twitter, er hätte die Transfernews aus "sehr guten Quellen aus Deutschland" und befeuert so die Gerüchte. 

Demnach habe der FC Liverpool ein großes Interesse an der Verpflichtung von Jadon Sancho bereits im Winter. Ob wirklich etwas dran ist, ist mehr als fraglich. Sancho spielt in den Planungen der aktuellen Saison eine große Rolle beim BVB.

Bereitet Sancho seinen Winter-Wechsel vor? Klare Ansage von Zorc

Update 29. November, 12.45 Uhr: In dieser Woche hatte Jadon Sancho erneut einen Denkzettel verpasst bekommen. Der englische Nationalspieler soll am Tag vor dem Spiel in der Champions League beim FC Barcelona das Frühstück, das Anschwitzen sowie Teile der Teambesprechung verpasst haben. Wie geht der BVB damit weiter um?

"Das ist so nicht ganz richtig", stellte Sportdirektor Michael Zorc am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei Hertha BSC (Samstag, 15.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker) klar. "Wir haben das intern schon längst mit ihm und der Mannschaft besprochen. Das Thema ist für uns abgehakt und erledigt. Jadon ist ein ganz normaler Bestandteil in der Mannschaft." Dabei verwies er auf die starke Reaktion des Offensivspielers nach dessen Einwechslung.

Doch damit nicht genug. Zorc wurde gefragt, welchen Eindruck der 19-Jährige auf ihn vermittle. "Diese Fragen zielen ja darauf ab, ob damit ein Winter-Transfer vorbereitet werden soll", meinte der 57-Jähriige: "Den Eindruck habe ich nicht nach den Gesprächen, die wir mit ihm und seiner Agentur geführt haben, nicht."

Einen potenziellen Nachfolger hat der BVB schon auf dem Zettel: Die Borussia hat Interesse am norwegischen Stürmer Erling Haaland.

Favres nächster Denkzettel für Sancho: Das steckte dahinter

Barcelona - Im Nachhinein haben sich viele gewundert. Warum hat BVB-Coach Lucien Favre den englischen Jung-Star Jadon Sancho im Champions-League-Gastspiel beim FC Barcelona erst nach der Pause gebracht? 

Zwar konnte auch der 19-Jährige die 1:3-Niederlage von Borussia Dortmund und das damit verbundene Zittern um den Einzug ins Achtelfinale verhindern, doch seine Einwechslung wirkte sich positiv aus: Sancho bezwang Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel (77.).

Doch Sancho leistete sich zuletzt auf und neben dem Platz einige Undiszipliniertheiten. Vielsagend erklärte Favre vor dem Anpfiff bei Sky auf die Frage, warum er den Offensivspieler nicht für die Startelf berücksichtige: "Wir brauchten elf Spieler, die fokussiert und bereit auf dem Platz sind."

Schien so, als habe der in der Kritik stehende Coach ausgerechnet den 19-Jährigen zum Sündenbock auserkoren. Doch es steckte wohl mehr dahinter.

Nicht der erste Fehltritt von Sancho

Auch Mats Hummels wich der Personalie Sancho nach der Partie bei Sky aus: "Das Thema möchte ich jetzt nicht öffentlich kommentieren. Er hat eine gute Reaktion gezeigt." 

Aber worauf?

Wie die Bild erfahren haben will, war der englische Nationalspieler am Tag des Spiels in Barcelona nicht pünktlich zur Mannschaftssitzung erschienen. Dabei wollte das Dortmunder Trainerteam noch einmal die Taktik sowie letzte Details zum Gegner durchgehen. 

Sancho sei dabei "wesentlich später" in den Saal des Teamhotels dazu gekommen.

Es war nicht das erste Mal, dass Favre im Fall Sancho knallhart durchgriff. Vor dem Topspiel  am 8. Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach strich Dortmunds Coach ihn komplett aus dem Kader, weil er zu spät von seiner Länderspielreise zurückgekehrt war. 

Ohnehin ist nicht ausgeschlossen, dass Sancho den BVB im kommenden Sommer verlässt. Sogar ein Winter-Transfer sei denkbar, hieß es zuletzt.

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Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa / picture alliance

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