Doppelpack von Aubameyang

BVB holt 3:2-Sieg in Hannover

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Torschützen unter sich: Pierre-Emerick Aubameyang (unten) und Shinji Kagawa.

HANNOVER - Der BVB entfernte sich durch einen 3:2-Sieg in Hannover weiter vom Relegationsrang und darf wieder auf einen Europapokalplatz hoffen. Die Dortmunder zeigten drei Tage nach dem Aus in der Champions League gegen Juventus Turin vor 49.000 Zuschauern aber eine lange Zeit mäßige Vorstellung.

Der BVB kam zu Toren durch Pierre-Emerick Aubameyang (19., 61.) und Shinji Kagawa (57.). Für die Hannoveraner traf Lars Stindl (31., 82.) zweimal.

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BVB gewinnt 3:2 in Hannover

Nach dem Abschied aus der Königsklasse hatte Jürgen Klopp vier neue Spieler gebracht, doch besser trat sein Team dadurch nicht auf. Die Dortmunder spielten nach dem chancenlosen Auftritt gegen den Ersten der italienischen Liga in Hannover fast eine Stunde schwach, drehten erst nach dem Platzverweis von Bittencourt kurz auf und entschieden das Spiel in wenigen Minuten.

Die Borussen spielten erstmals seit mehr als einem Jahr mit Jakub Blaszczykowski in der Startelf, der aber nur wenig überzeugen konnte und auf der rechten Seite mit Außenverteidiger Oliver Kirch unsicher wirkte. Aber auch der Rest der BVB-Defensive wirkte nicht immer souverän. Klopp sah seine Mannschaft mehr unter Druck als das angesichts der Tabellenkonstellation zu erwarten war.

Sein 96-Kollege durfte sich bis zum spielentscheidenden Aus von Bittencourt über ein deutlich verbessertes Spiel seiner Mannschaft freuen. Der Trainer steht aufgrund der enttäuschenden Rückrunde unter Druck. Clubchef Martin Kind hatte zunächst einen Sieg aus den Partien gegen Bayern, Mönchengladbach und Dortmund gefordert, nach den zwei Niederlagen vor der BVB-Begegnung aber betont, dass es "kein Ultimatum für den Trainer gebe. Korkuts Zukunft ist nach der erneuten Niederlage ungewiss.

Die Art und Weise, wie die Mannschaft auftrat, sprach auf jeden Fall für den Coach. Sie spielte nicht gegen den Trainer. So engagiert und zielstrebig in der Offensive hatten die 96-Fans ihr Team schon seit einigen Wochen nicht mehr gesehen.

Lars Stindl bestimmte nach zwei Spielen Pausen das Geschehen aus dem zentralen Mittelfeld heraus. Der zuletzt gesperrte Kapitän agierte neben Hiroshi Kiyotake in einer 4:1:4:1-Taktik und war nicht nur wegen seiner Tore, einmal nach Vorlage von Bittencourt und einmal per Distanzschuss, der beste Offensivspieler der Gastgeber.

Auf der Gegenseite war Aubameyang der gefährlichste Spieler. Nach Vorlage von Marco Reus erzielte er mit einem Schuss ins lange Eck und später per Flugkopfball nach Kagawa-Vorlage. Der Japaner hatte zwischenzeitlich nach Pass von Reus das zweite Tor erzielt. Ein weiteres Tor vergab Reus bei einem Pfostenschuss (80.). - dpa

Quelle: wa.de

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