BVB hofft beim HSV auf Weidenfeller

Roman weidenfeller ▪

DORTMUND ▪ Nahezu die gesamte Fachwelt sieht den BV Borussia Dortmund als den großen Jäger der Bayern im Bundesliga-Titelkampf an. Ein Thema, mit dem sich Jürgen Klopp aber weiter nicht beschäftigen will. „Schalke, Mönchengladbach, Bremen oder Leverkusen sind die Gegner, auf die wir im Kampf um die internationalen Plätze achten müssen“, sagt der BVB-Trainer vor dem Rückrundenauftakt am Sonntag (15.30 Uhr) beim Hamburger SV.

Von Peter Schwennecker

„Was aber nicht heißt, dass wir in erster Linie nur nach hinten schauen“, erklärt der Coach. „Unser Ziel ist es aber nicht, den Abstand auf Bayern zu verringern, sondern die maximale Anzahl an Punkten zu sammeln. Und mal sehen, was dann dabei herauskommt.“ Gegner, die die Schwarz-Gelben im Spaziergang besiegen können, gibt es laut Klopp in der Bundesliga ohnehin nicht. Und so einfach wie beim 3:1 im Hinspiel werden es die Hamburger den Dortmundern vor eigenem Publikum gewiss nicht machen. „Wir sind bereit und wissen, dass wir eine hohe Hürde nehmen müssen“, zeigt Klopp großen Respekt vor der Arbeit seines Kollegen Thorsten Fink. „Immerhin hat der HSV unter Fink noch kein Spiel verloren“, lächelt der Trainer. „Man könnte sagen, es ist langsam Zeit für die erste Niederlage.“

Klopp klagt derzeit über große Personalprobleme, jammert deshalb aber nicht. Obwohl der Einsatz von Schlussmann Roman Weidenfeller nicht sicher ist, ist der BVB-Fußball-Lehrer davon überzeugt, „dass wir eine richtig gute Truppe auf das Feld führen werden“. Wohl wissend, dass sich während der gut verlaufenden Vorbereitung wieder die eine oder andere Alternative im Kader der Schwarz-Gelben in den Vordergrund gespielt hat. Auf Mario Götze (Adduktorenprobleme) müssen die Borussen beim HSV verzichten. Der Nationalspieler wird erst gar nicht mit an die Elbe reisen. „Er wird behandelt und ein Aufbauprogramm absolvieren“, erklärt Klopp, der darauf hofft, das Götze bis zum nächsten Heimspiel am kommenden Samstag gegen die TSG Hoffenheim zur Verfügung stehen wird. Neben Götze fehlten gestern im Training auch noch Lukasz Piszczek (Oberschenkelverhärtung), Felipe Santana (Sprunggelenk) und Weidenfeller. Der Schlussmann, der seit über einer Woche an einer Wirbelblockade laboriert, will sich heute einem Härtetest unterziehen. Sollte er nicht auflaufen können, wird der Australier Mitch Langerak spielen, der aber erst seit zwei Tagen voll im Mannschaftstraining ist. „Das sieht richtig gut aus“, sagt Klopp, „obwohl seine gesamte Vorbereitung natürlich suboptimal war.“ Als möglicher zweiter Schlussmann würde entweder Zlatan Alomerovic oder Johannes Focher mit nach Hamburg fahren. Während Klopp mit Piszczek plant, will er bei Santana kein Risiko eingehen. „Es sei denn, es würde sich noch ein Verteidiger verletzten“, betont der Coach.

Klopp hofft in Hamburg auf ein sehr emotionales Spiel, das mit viel Leidenschaft geführt wird. „Körperlich sind wir in einer guten Verfassung und auch fußballerisch sah das in den letzten Tagen ganz gut aus“, glaubt der Dortmunder Fußball-Lehrer fest daran, dass die Borussen für den Auftakt gerüstet sind.

Quelle: wa.de

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