Bayern würde sich nicht auf der Nase herumtanzen lassen

Hoeneß zum Auba-Theater: "Kannst du lesen, wie lange dein Vertrag läuft?"

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Uli Hoeneß

Mit dem Theater um den Aubameyang-Transfer zu Arsenal London präsentiert sich Borussia Dortmund alles andere als souverän. Uli Hoeneß kritisiert den BVB, zeigt aber gleichzeitig Verständnis. 

Dortmund - Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat das Schmierentheater um den anstehenden Wechsel von Pierre-Emerick Aubameyang von Borussia Dortmund zu Arsenal London scharf kritisiert: "Das ist für den Fußball nicht gut", sagte der 66-Jährige beim Ständehaus-Treff der Rheinischen Post in Düsseldorf und übte zugleich Kritik am Verhalten der BVB-Verantwortlichen. 

"Wir würden dem Spieler fragen: Kannst du lesen, wie lange dein Vertrag läuft. Und dann wäre Ende der Diskussion. Haben Sie schon mal gelesen, dass ein Spieler dem FC Bayern auf der Nase herumtanzt?", so Hoeneß, der beteuerte: "Ousmane Dembele hätte ich nicht gehen lassen."

Parallelen zwischen Aubameyang und Dembele

Der französische Stürmer hatte seinen Wechsel vom BVB zum FC Barcelona im vergangenen Jahr de facto erstreikt. Aktuell versucht auch Aubameyang durch sein Verhalten, seinen bis 2021 laufenden Vertrag beim DFB-Pokalsieger vorzeitig zu beenden. Er steht vor einem Wechsel zum FC Arsenal. 

Darum hat Hoeneß Verständnis für die Situation des BVB

Hoeneß räumte allerdings ein, dass sich der BVB auch in einer misslichen Lage befindet: "Wir sind nicht börsennotiert, deshalb können wir auch einmal 100 Millionen Euro ablehnen." Grundsätzlich sei es aber so, dass nach wie vor der sportliche Erfolg den wirtschaftlichen nach sich ziehe und nicht umgekehrt.

Auch Marco Bode zeigt Unverständnis

Auch der frühere Topstürmer Marco Bode kann das Verhalten von Aubameyang nicht nachvollziehen. "Ich kann das in vielerlei Hinsicht nicht verstehen", sagte Werder Bremens Aufsichtsratschef in der Sendung "100 Prozent Bundesliga - Fußball bei Nitro". 

"Für einen Klub wie Dortmund zu spielen, vor diesem Publikum - erfolgreich zu sein, als Führungsfigur in der Offensive für dieses Spiel zu stehen, das wirft man aus meiner Sicht nicht weg - nicht für Geld und nicht für einen anderen Klub", sagte der Europameister von 1996. - SID

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Quelle: wa.de

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