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BVB gegen Freiburg am Samstag unter Druck - aber wohl mit Aubameyang

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Von: Peter Schwennecker

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© dpa

[Update] Es gibt derzeit wohl keinen anderen Trainer in der Fußball-Bundesliga, der das Ende des Transferfensters am 31. Januar so herbeisehnt wie Dortmunds Peter Stöger. Das Wechsel-Theater um Pierre-Emerick Aubameyang drängt derzeit den Sport in den Hintergrund. Beim BVB wird erst wieder Ruhe einkehren, wenn klar ist, ob der Gabuner geht oder nicht.

Dortmund - Es gibt derzeit wohl keinen anderen Trainer in der Fußball-Bundesliga, der das Ende des Transferfensters am 31. Januar so herbeisehnt wie Dortmunds Peter Stöger. Das Wechsel-Theater um Pierre-Emerick Aubameyang drängt den Sport in den Hintergrund. Beim BVB wird erst wieder Ruhe einkehren, wenn klar ist, ob der Gabuner geht oder nicht. 

Die Verhandlungen zwischen der Borussia und dem FC Arsenal scheinen festgefahren, könnten sich noch bis Mittwoch hinziehen. Arsene Wenger, Coach des englischen Traditionsklubs, verkündete am Freitag, dass beide Seiten weit von einiger Einigung entfernt seien, aber noch alles möglich wäre. Die Spekulationen werden also nicht abreißen. 

Beim Heimspiel gegen Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr) ist Aubameyang aber wieder Teil der Mannschaft. „Es tritt das ein, was ich in den vergangenen Tagen immer gesagt habe: Wenn Auba die ganze Woche lang gut trainiert, wenn er klar und fokussiert ist, dann ist er aus unserem Kader nicht wegzudenken“, erklärte Stöger. „Auba hat eine sehr gute, sehr konzentrierte und professionelle Trainingswoche hinter sich und hat immer den Eindruck vermittelt, dass er gegen Freiburg alles für den BVB geben will. Und weil das so ist, möchten wir seine Qualität natürlich gern nutzen.“ 

Nach Informationen der „Bild“ soll der Gabuner sogar in der Startelf stehen. Spannend dürfte dann sein, wie die Dortmunder Anhänger auf die Rückkehr reagieren. Angesichts der mageren Punkt- und Torausbeute in den beiden ersten Spielen nach der Winterpause wären die Abschlussqualitäten des 28-Jährigen durchaus gefragt. Schließlich wollen die Dortmunder so schnell wie möglich in der Tabelle klettern. „Wir wissen, dass Platz sechs unseren Ansprüchen nicht gerecht wird“, erklärte Stöger. „Wir wollen gegen Freiburg endlich den ersten Sieg einfahren. Die Qualifikation für die Champions League ist für uns ein absolutes Muss.“ 

Ein Selbstläufer wird die Partie gegen die seit sieben Spielen ungeschlagenen Freiburger aber nicht. Das weiß auch Stöger, der sich als „Fan dieser Mannschaft und des Trainers“ Christian Streich outete. „Die Freiburger sind stets für Überraschungen gut, haben es immer wieder geschafft, aus schwierigen Phasen gestärkt zurück zu kommen“, beteuerte der BVB-Coach, der sich vom 2:1-Sieg des SC gegen Leipzig nach einem 0:1-Rückstand beeindruckt zeigte. Dortmund selbst strahlte zuletzt beim 1:1 in Berlin gegen die Hertha erst nach der Pause Gefahr aus. Deshalb hofft Trainer Stöger darauf, dass seine Mannschaft an die Leistung aus dem zweiten Durchgang anknüpfen kann. „Da haben wir druckvoll agiert und auch Chancen herausgespielt.“ Diese zu nutzen, wird eine entscheidende Komponente im Spiel des BVB sein.

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