Champions-League-Auslosung

BVB gegen Arsenal, Marseille und Neapel

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MONTE CARLO - Der deutsche Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund hat in der Champions League eine schwere Gruppe erwischt. Die Westfalen treffen in der Gruppe F auf den FC Arsenal, Olympique Marseille und SSC Neapel.

Jürgen Klopp blickte auf das Tableau der Champions-League-Gruppe F und empfand die Konstellation letztlich sogar großartig: „Das ist eine geniale, ausgeglichene Gruppe mit vier Mannschaften, die allesamt das Zeug haben, die Gruppenphase zu überstehen“, meinte Jürgen Klopp.

Der BVB, der in der vergangenen Saison das Finale gegen den FC Bayern München mit 1:2 verloren hatte, bekommt es wie vor zwei Jahren mit dem FC Arsenal und Olympique Marseille zu tun. „Damals sind wir schmerzhaft gescheitert. Das ist die Chance, sich zu revanchieren“, sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Mit dem italienischen Vizemeister SSC Neapel zogen die Dortmunder den wohl schwersten Gegner aus dem schwachen Topf vier. Im Vorjahr hatte sich die Borussia in ihrer Gruppe gegen Real Madrid, Manchester City und Ajax Amsterdam durchgesetzt. „Auch diesmal sind es namhafte Konkurrenten“, sagte Watzke.

Sportdirektor Michael Zorc war schon kurz nach der Auslosung in Monaco gespannt auf die sechs Gruppenspiele: „Es ist eine sehr interessante Konstellation, weil es keinen richtigen Favoriten gibt. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass mein ehemaliger Mitspieler Paulo Sousa besser mischt, denn Neapel ist der Club aus Topf vier gewesen, den man nicht unbedingt dabei haben muss.“

Spielplan des BVB

  • Mi., 18.9.: SSC Neapel - Borussia Dortmund
  • Di., 1.10.: Borussia Dortmund - Olympique Marseille
  • Di., 22.10.: FC Arsenal - Borussia Dortmund
  • Mi., 6.11.: Borussia Dortmund - FC Arsenal
  • Di., 26.11.: Borussia Dortmund - SSC Neapel
  • Mi., 11.12.: Olympique Marseille - Borussia Dortmund

Alle Spiele beginnen um 20.45 Uhr.

Jürgen Klopp hingegen freute sich bereits auf das Spiel in Neapel: „In Neapel war ich noch nicht, freue mich aber jetzt schon auf die Atmosphäre. Das wird sehr, sehr spannend.“ Zudem wies der BVB-Trainer ebenfalls auf gewisse Revanchegelüste hin, die seit zwei Jahren auch in ihm schlummern: „Wir haben gegen Arsenal ein bisschen was gutzumachen, und wir haben auch gegen Marseille ein bisschen was gutzumachen.“

In der Saison 2011/12 hatten die Dortmunder in der Gruppenphase gegen Arsenal ein Remis und eine Niederlage (1:1/1:2) und gegen Marseille zwei Niederlagen (0:3/2:3) kassiert. Da es gegen den dritten Gruppengegner von damals, Olympiakos Piräus, nur zu einem 1:0-Heimsieg gereicht hatte und das Spiel in Griechenland mit 1:3 verloren gegangen war, landeten die Schwarz-Gelben letztlich auf dem vierten Tabellenrang und schieden vorzeitig aus dem Europapokal aus.

Eine bittere Erinnerung auch für Mannschaftskapitän Sebastian Kehl: „Die Konstellation in unser Gruppe erinnert stark an unseren Champions-League-Auftritt von vor zwei Jahren. Wir haben die Möglichkeit, es nun gegen Arsenal und Marseille deutlich besser zu machen als beim ersten Mal, als wir nach langer Abstinenz in die Champions League zurückgekehrt waren. Das macht einen ganz besonderen Reiz in einer ambitionierten Gruppe aus, die extrem ausgeglichen besetzt ist. Wir hätten es vielleicht schwerer, ganz sicher aber auch leichter treffen können.“ - gre

Quelle: wa.de

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