Das Lazarett beim BVB lichtet sich allmählich

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Hofft auf einen Einsatz: Marco Reus (links).

DORTMUND - Der Personalsituation bei Borussia Dortmund hat sich unter der Woche entspannt. Rechtzeitig zum Bundesliga-Spitzenspiel gegen Bayer Leverkusen am Samstag (18.30 Uhr), in dem die Schwarz-Gelben den zweiten Tabellenplatz zurückerobern wollen, kehren immer mehr zuvor angeschlagene Stammspieler ins Mannschaftstraining zurück.

Das hat inzwischen Nuri Sahin erfolgreich absolviert. „Nuri hat normal gearbeitet. Ihm hat es sehr geholfen, dass er nicht mit nach Saarbrücken fahren musste“, bestätigt Jürgen Klopp, der zudem von Sven Bender gute Nachrichten erhält: „Manni hat mir gesagt, es geht ihm sehr gut. Es ist schon lange her, dass ich einen Spieler getroffen habe, der das gesagt hat.“ Das Fehlen von Torjäger Robert Lewandowski im Pokal bezeichnet der Trainer ohnehin als reine Vorsichtsmaßnahme.

Während die Rekonvaleszenten Ilkay Gündogan, Neven Subotic, Mats Hummels und Marcel Schmelzer nicht zur Verfügung stehen, hofft der BVB sogar auf den Einsatz von Marco Reus, der sich in Mainz eine Wadenverletzung zuzog. Inzwischen wurden, nachdem der Bluterguss abgeklungen ist, Bilder von der Blessur gemacht, jedoch ohne genaues Ergebnis. „Wir befinden uns zwar im Jahr 2013, doch es ist nicht alles zu deuten, was man sieht“, sagt Klopp. „Marco fühlt sich gut. Er hat eine Prellung. Es ist nichts, was gebrochen ist. Ob es mehr ist, wissen wir aber auch nicht. Wenn die Aussagen vom Mannschaftsarzt und Marco Reus kommen, dass er auflaufen kann, dann muss man denen Vertrauen. Dann wird er auch spielen können.“ Wobei Klopp mit Blick auf das Gruppen-Finale in der Champions League am Mittwoch bei Olympique Marseille kein Risiko eingehen wird.

- Peter Schwennecker

Quelle: wa.de

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