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Giroud steht schon bereit

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Von: Benedikt Ophaus

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Bald schon Seite an Seite? Arsenals Olivier Giroud (rechts), hier gegen BVB-Verteidiger Sokratis, soll der Wunschkandidat der Dortmunder sein.
Bald schon Seite an Seite? Arsenals Olivier Giroud (rechts), hier gegen BVB-Verteidiger Sokratis, soll der Wunschkandidat der Dortmunder sein. © dpa

Borussia Dortmund ist im Falle des wahrscheinlichen Abgangs von Pierre-Emerick Aubameyang vorbereitet. Oliver Giroud steht auf der Liste.

Dortmund - Im Poker um Pierre-Emerick Aubameyang geht es nur noch um die Höhe der Ablösesumme. Kaum vorstellbar, dass sich der englische Top-Klub FC Arsenal, der sich mit dem abwanderungswilligen Stürmer bereits geeinigt haben soll, einen Tor-Garanten wie den Gabuner aufgrund einiger Millionen Differenz zu den Vorstellungen von Borussia Dortmund entgehen lassen wird. Zumal die Londoner nach Informationen des Kicker die Verpflichtung des 28-Jährigen spätestens im Sommer sowieso geplant hatten.

Laut englischen Medienberichten führten Arsenal-Vertreter am Montag weitere Verhandlungen mit den BVB-Verantwortlichen. Die Forderungen sollen bei über 70 Millionen Euro liegen, Arsenal soll bislang aber maximal 60 Millionen Euro zahlen wollen.

Sollte der Transfer tatsächlich bis zum 31. Januar über die Bühne gehen, wäre die Aubameyang-Nachfolge wohl schon geklärt.

Giroud auf Leihbasis zum BVB

Arsenal-Angreifer Olivier Giroud soll laut Kicker den umgekehrten Weg Richtung Westfalen antreten – allerdings nur per Leihe bis zum Saisonende.

Der 31-Jährige bestreitet seine sechste Saison in London, erzielte in 252 Partien für Arsenal 105 Tore. Giroud, der wohl noch bis Ende Januar aufgrund einer Oberschenkelverletzung ausfallen wird, benötigt dringend Spielpraxis, um sich für den französischen WM-Kader zu empfehlen. Eine vorzügliche Technik und ein starkes Kopfballspiel zeichnen den Routinier aus, der allerdings ein anderer Stürmertyp ist als der sprintstarke Aubameyang.

Stürmer braucht Spielzeit

Interessenten aus der Türkei und China ließ Girouds Berater Michael Manuello bereits abblitzen: „Wechseln, nur um mehr Geld zu verdienen, spielt in seinen Gedanken keine Rolle“, sagte er. Wechseln, um mehr Einsatzzeit zu erhalten als in einer für Giroud enttäuschenden Hinrunde, aber durchaus.

Das dürfte mittlerweile auch Arsenal-Coach Arsène Wenger eingesehen haben. Im Sommer hatte er noch gesagt: „Ich will nicht, dass er geht. Er ist ein fantastischer Spieler und hat großes Gewicht im Team.“ Doch jetzt drängt die Zeit. Für Arsenal. Aber auch für den BVB. Denn die Begegnungen gegen Wolfsburg (0:0) und in Berlin (1:1) haben gezeigt, dass den Dortmundern im Sturmzentrum ohne Aubameyang die Kaltschnäuzigkeit fehlt.

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