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Ex-Trainer Bosz tritt gegen den BVB nach

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Von: Martin Bytomski

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Peter Bosz hat sich zu seiner Zeit beim BVB geäußert.
Peter Bosz hat sich zu seiner Zeit beim BVB geäußert. © picture alliance / Bernd Thissen

Lange hatte sich Dortmunds Ex-Trainer Peter Bosz zu seiner Zeit beim BVB bedeckt gehalten. Doch jetzt packt der Niederländer aus und betreibt Ursachenforschung.

Dortmund - Es war eine kurze, intensive und am Ende erfolglose Verbindung zwischen Peter Bosz und Borussia Dortmund. Der Ex-Trainer war als Nachfolger von Thomas Tuchel im Sommer 2017 zur Borussia gekommen und eilte anfangs von Sieg zu Sieg. 

Doch die Gegner stellten sich auf die immer gleiche Taktik des BVB mit den überfallartigen und riskanten Angriffen ein und stürzten die Westfalen in eine heftige Krise. 

Im Dezember musste Bosz nach nur 24 Spielen an der Dortmunder Seitenlinie seinen Hut wieder nehmen und wurde durch Peter Stöger ersetzt, der immerhin das Minimalziel, den Einzug in die Champions League, erreichte.

Aubameyang-Wechsel nach China fast fix

Jetzt hat sich Bosz im Gesprächt mit Voetbal Insideausführlich zu seiner Zeit in Dortmund geäußert. Der Niederländer führt aus, dass der Abgang des damaligen Angreifers Pierre-Emerick Aubameyang nach China für eine Ablösesumme von 78 Millionen Euro nahezu in trockenen Tüchern war. Woran der Transfer scheiterte, lässt er offen.

Aubameyangs Wechselwunsch, so Bosz, war eine Folge des Theaters rund um Ousmane Dembélé, der sich seinen Wechsel zum FC Barcelona erstreikte.

Bosz: Der Kader war zu groß

Außerdem machte der 54-Jährige die Kadergröße für das schlechte Abschneiden verantwortlich. 30 Profis seinen eindeutig zu viel gewesen, so Bosz, der verriet, dass der BVB noch im Sommer nach Innenverteidigern sowie einem neuen Torhüter gesucht hatte. 

Dennoch blieb Roman Bürki die Nummer eins und hat den Status auch vor dem Trainingsstart für die Saison 2018/19 am 7. Juli inne.

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