BVB-Stürmer

Ex-Trainer Marsch prophezeit Haaland glänzende Zukunft beim BVB: "Er war schon immer ..."

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Jesse Marsch trainierte Erling Haaland bei RB Salzburg.

Sein Ex-Trainer Jesse Marsch schwärmt in höchsten Tönen von Erling Haaland und prophezeit ihm beim BVB eine große Zukunft - unter einer Voraussetzung.

  • Erling Haaland wechselt von RB Salzburg zum BVB.
  • Das Sturm-Juwel erhält einen Vertrag bis 2024.
  • Eine enthüllte Ausstiegsklausel sorgt für Aufregung.

Update 25. Januar, 0.15 Uhr: Ex-Trainer Jesse Marsch prognostiziert Erling Haaland eine glänzende Zukunft bei Borussia Dortmund. "Wir kennen Erling sehr gut, er war schon immer jemand für die großen Spiele. Wenn Dortmund es weiterhin schafft, dass er in Tornähe an den Ball kommt, wird er Tore am Fließband erzielen", sagte der Coach von Red Bull Salzburg im Interview mit Transfermarkt.de.

Haaland war in der Winterpause für 20 Millionen Euro vom österreichischen Serienmeister in die Fußball-Bundesliga gewechselt. Seitdem begeistert er mit seinen Auftritten das Netz. Bei seinem Debüt für den BVB erzielte er nach seiner Einwechslung drei Treffer beim 5:3-Erfolg in Augsburg.

Den 19-Jährigen hätte Marsch gerne noch einige Zeit in Salzburg gesehen. "Alles ist sehr schnell passiert. Letztlich ist er wohl etwas schneller weitergezogen, als wir das gerne gehabt hätten", sagte der Amerikaner.

Update 17.30 Uhr: Was für ein Debüt! Erling Haaland feierte einen Traum-Einstand für den BVB. Nach seiner Einwechslung drehte er die Partie beim FC Augsburg für Borussia Dortmund nahezu im Alleingang. Haaland erzielte einen blitzsauberen Hattrick. "Heute war ein guter Tag, ich bin sehr glücklich", sagte Haaland nach seiner Premiere. Am kommenden Freitagabend will er da weitermachen, wo er in Augsburg aufgehört hatte. Die Partie gegen den 1. FC Köln ist mit einfachen Tricks kostenfrei live im Internet empfangbar.

Update 10. Januar, 9.43 Uhr: Hat er eine Ausstiegsklausel ab dem Jahr 2022 in seinem Vertrag oder nicht? Wenig überraschend schweigt Erling Haaland zu den entsprechenden Berichten der vergangenen Tage. In einem Interview mit der Bild wollte sich der 19 Jahre alte Norweger nicht zu Details in seinem Kontrakt äußern.

"Ich habe gerade beim BVB unterschrieben, und diesen Schritt habe ich mir genau überlegt. Ich habe schon betont, dass ich mit Borussia einiges erreichen möchte. Deshalb liegt mein Fokus nur hier und nirgendwo anders", sagte der von RB Salzburg gekommene Haaland.

Dem BVB räumt Haaland noch Chancen auf den Gewinn der Deutschen Meisterschaft ein. Er glaube, dass es gerade in der Fußball-Bundesliga eine Reihe von guten Mannschaften gebe. "Aber es ist für uns auch noch alles drin. Ich hoffe auf eine enge Rückrunde", sagte Haaland.

Darüber hinaus erklärte er, warum Zlatan Ibrahimovic sein großes Vorbild ist: "Ich mag einfach die Art und Weise, wie er Fußball spielt." Dabei könne er einiges vom Fußball-Superstar lernen. "Aber in erster Linie, wie er die Tore schießt. Wie gierig er darauf ist. Er hat schon eine überragende Karriere hingelegt."

Update 9. Januar, 14.07 Uhr: Allmählich verbessert sich beim BVB die Personalsituation im Trainingslager in Marbella. Am Donnerstag absolvierte unter anderem Neuzugang Erling Haaland erstmals eine Einheit mit der Mannschaft von Borussia Dortmund.

Auch die ebenfalls zuvor noch angeschlagenen Marco Reus, Thorgan Hazard und Paco Alcácer standen am Vormittag mit auf dem Platz. Das Quartett, das zuvor nur individuell gearbeitet hatte, hatte am Mittwoch immerhin schon auf dem Feld abseits des übrigen Teams trainiert.

Update 9. Januar, 10.51 Uhr: Der frühere norwegische Nationalspieler Jan Aage Fjörtoft hat Borussia Dortmund als genau den richtigen Klub für seinen jungen Landsmann Erling Haaland bezeichnet.

"Vom Potenzial her ist Erling Haaland reif für die Bundesliga. Trotzdem wird er noch Zeit benötigen, um sich zu entwickeln", schrieb der 52 Jahre alte Fjörtoft im Kicker. Fußballer seien nur Menschen und keine Maschinen, die man einschalte und die auf Anhieb funktionierten.

"Wie die meisten 19-Jährigen wird auch er mal einen Schritt nach vorne und einen zurück machen, dann vielleicht zwei nach vorne und wieder einen zurück. Gerade deshalb halte ich Dortmund für den richtigen Ort", fügte der Ex-Bundesligaprofi hinzu.

Die Borussia habe eine gute Tradition, junge Spieler hervorragend zu entwickeln. Der Schritt nach Dortmund sei für seinen jungen Landsmann der richtige gewesen, da Haaland die Erwartung habe, regelmäßig zu spielen. "Das lässt sich bei der Borussia leichter umsetzen", meinte der als TV-Experte und Strategie-Berater tätige Fjörtoft.

Weitere Wechsel-Gerüchte und News rund um Neuzugänge und Abgänge des BVB finden Sie hier in unserem Transfer-Ticker.

Update 8. Januar, 13.53 Uhr: Erling Haaland stand am Mittwoch erstmals beim BVB-Training auf dem Platz. Doch nach wie vor drehen sich alle Diskussionen um eine mögliche Ausstiegsklausel in seinem Vertrag. Die Sport Bild hat diese am Mittwoch noch einmal bestätigt. Eine genaue Höhe nennt die Sportzeitung nicht - man gehe von rund 60 Millionen Euro aus. Die Klausel greife aber frühestens 2022.

Es gibt aber einen Grund, warum sich der BVB beim Transfer von Haaland auf seine Ausstiegsklausel eingelassen. Denn, die Borussen-Fans erinnern sich, nach dem Wechsel von Mario Götze 2013 zu den Bayern hatte BVB-Chef Aki Watzke solche Klauseln verteufelt. Nie wieder werde es solche Klauseln bei Borussia Dortmund geben. Nun habe Watzke, so die Sport Bild, sein Wort brechen müssen. Denn nur mit dieser Klausel habe Haaland der BVB bekommen können. Auch finanzstarke Vereine wie Juventus Turin und Manchester United hatten um den Norweger geworben.

Haaland zum BVB: Dortmund habe ihm gutes Gefühl gegeben

Update 6. Januar, 17.23 Uhr: Beim Strandspaziergang malte Erling Haaland mit einem Stöckchen das BVB-Wappen in den Sand von Marbella. Auf erste Tore ihrer neuen Attraktion warteten die mitgereisten Fans in der spanischen Sonne aber auch am Montag noch vergeblich. Statt auf dem Platz zu stehen, schuftete Haaland wegen seiner Knieprobleme individuell: Klimmzüge und Gewichte statt Fußball.

Das soll sich aber bald ändern. "Die Verantwortlichen haben gesagt: Wir brauchen dich im Sturm", berichtete er im Klub-TV. Entsprechend habe die Borussia ihn umworben: "Uns imponiert, wie du spielst. Wir wollen dich. Danach hatte ich das Gefühl: Dortmund und ich - das passt."

Noch nicht auf dem Rasen. Ein Debüt sei jedoch "in den nächsten Tagen auf jeden Fall möglich", sagte Lizenzspielerchef Sebastian Kehl.

Update 6. Januar, 8.29 Uhr: Noch kann Erling Haaland (19) nicht voll beim BVB eingreifen. Der 20-Millionen-Euro-Einkauf muss wegen einer Knie-Blessur noch kürzer treten. Doch das ist nicht der aktuelle Aufreger um das Sturm-Talent.

Das englische Portal The Athletic berichtet nun von einer Ausstiegsklausel im BVB-Vertag des Norwegers (bis 2024). Demnach dürfe er die Dortmunder zu einem späteren Zeitpunkt für über 60 Millionen Euro verlassen. Die Bild könne diese Klausel bestätigten.

Das Pikante dabei: Die Borussen weichen damit von ihrer eigenen Philosophie ab, sich nicht mehr auf solche Klauseln einzulassen, um vorzeitige Abgänge wie einst bei Nuri Sahin zu Real Madrid oder Mario Götze zum FC Bayern zu verhindern.

"Es wird künftig bei Borussia Dortmund keine Ausstiegsklauseln mehr geben", hatte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke seinerzeit gesagt. Im Kampf um Haaland machte der BVB wohl eine Ausnahme.

Haaland zum BVB: Erster Arbeitstag für norwegischen Stürmer

Update 3. Januar, 9.38 Uhr: Erling Haaland startet seine Mission beim BVB. Der vom RB Salzburg verpflichtete Stürmer fuhr an seinem ersten offiziellen Arbeitstag für Borussia Dortmund nach Angaben der Bild um 8.22 Uhr mit dem Integrationsbeauftragten der Schwarz-Gelben, Joel Kunz, am Trainingsgelände in Brackel vor.

Für den 19-Jährigen und seine neuen Teamkollegen steht am Freitag die obligatorische Leistungsdiagnostik an, ehe es am Samstag ins Trainingslager nach Marbella geht. Dort absolviert der BVB gegen Standard Lüttich (7. Januar) sowie am 11. Januar einen Doppeltest gegen Feyenoord Rotterdam und den Ligarivalen FSV Mainz 05.

Update 30. Dezember, 8.44 Uhr: 20 Millionen Euro. So hoch ist die festgeschriebene Ablöse, die Borussia Dortmund für den Transfer von Stürmer Erling Haaland (19) an RB Salzburg überweist. Doch das Paket ist für den BVB deutlich teurer.  

Allen an Gehalt zahlen die Schwarz-Gelben in den viereinhalb Jahren (Vertrag bis Sommer 2024) rund 36 Millionen Euro - das sind acht Millionen jährlich. Das berichtet die Bild. Hinzu kommt eine Provision in Höhe von drei Millionen Euro an Haalands Berater Mino Raiolo - womit das Haaland-Paket am Ende zirka 59 Millionen Euro kostet.  

Update 29. Dezember, 15.45 Uhr: Borussia Dortmund hat das Rennen um Erling Haaland gewonnen. Wie der BVB bekanntgab, wechselt "das zurzeit wahrscheinlich spannendste Mittelstürmer-Talent Europas" von RB Salzburg zu den Schwarz-Gelben. Der 19-Jährige unterschrieb einen bis 2024 gültigen Vertrag. Die 20-Millionen-Europ-Ausstiegsklausel machte es möglich.

"Trotz vieler Angebote absoluter Top-Klubs aus ganz Europa hat sich Erling Haaland für die sportliche Aufgabe beim BVB und die Perspektive, die wir ihm aufgezeigt haben, entschieden. Unsere Hartnäckigkeit hat sich ausgezahlt", wird Hans-Joachim Watzke, Borussia Dortmunds Vorsitzender der Geschäftsführung, zitiert. Auch RB Leipzig und Manchester United buhlten um den jungen Norweger.

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (links) freut sich über die Verpflichtung von Erling Haaland.

Sportdirektor Michael Zorc: "Wir alle dürfen uns auf einen ehrgeizigen, athletischen und physisch starken Mittelstürmer mit ausgeprägtem Tor-Instinkt und beeindruckendem Tempo freuen, den wir in Dortmund weiterentwickeln möchten. Mit 19 Jahren steht Erling selbstverständlich noch am Anfang einer hoffentlich großen Karriere."

Update 22. Dezember, 14.58 Uhr: Oliver Mintzlaff, Geschäftsführer von RB Leipzig, hat erneut das Interesse an Stürmer Erling Haaland von RB Salzburg bestätigt. "Wir haben großes Interesse an Haaland. Er ist offen für einen Wechsel und möchte spätestens im Sommer wechseln. Aber unser Verein hat auch seine Leitplanken und Grenzen", erklärte der 44-Järige im Doppelpass auf Sport1 und sprach damit das Gehalt des Spielers an.

Gleichzeitig bestätigte er, dass Haaland eine "festgeschriebene Ablösesumme" in seinem Vertrag habe, die "überschaubar” sei. Sie soll bei rund 20 Millionen Euro liegen. Aber: "Das Paket besteht ja nicht nur aus der Ablösesumme, da geht es um Gehaltsregionen, in die wir möglicherweise nicht vorstoßen wollen."

Neben Leipzig gelten unter anderem der BVB und Manchester United als große Interessenten.

Update 20. Dezember, 12.01 Uhr: Erling Haaland sorgt auf dem Transfermarkt weiter für Wirbel – bei den BVB-Fans ist die Hoffnung schon kurz gestorben, dass es zu einem Wechsel kommt. Die News um Haaland sind jetzt aber kurios. Haaland reiste nämlich offenbar nach Manchester – aber nicht, um einen Vertrag mit ManU auszuhandeln.

Wie diverse Medien am Freitagvormittag berichteten, ist Erling Haaland in Manchester gesichtet worden. Man könnte also meinen, der norwegische Stürmer hätte sich entschieden: Premier League statt Bundesliga und BVB. Das ist aber wohl nicht der Fall.

Denn: Haaland soll wohl einfach nur seinen Urlaub in Manchester verbringen, will mi ein paar Freunden die Vorweihnachtszeit in der englischen Großstadt genießen. Das würde wiederum bedeuten, dass Borussia Dortmund noch weiterhin alle Chancen auf dem Transfermarkt hat in Sachen Haaland.

Vorteil BVB? Gehaltsforderungen lassen Konkurrenten wohl aussteigen

Update 19. Dezember, 10.09 Uhr: Dass Erling Haaland seinen Klub RB Salzburg dank seiner Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro verlässt, gilt nahezu als sicher. Bloß wohin? RB Leipzig, das die Gespräche mit dem 19 Jahre alten Stürmer öffentlich kommunizierte, scheint wohl schlechte Karten zu haben.

Wie die spanische Marca berichtet, stellt Haaland beziehungsweise dessen mächtiger Berater Mino Raiola Gehaltsförderungen in Höhe von acht Millionen Euro. Die Schmerzgrenze der Sachsen liege wohl bei "nur" fünf Millionen Euro, heißt es. Auch die Bild hatte darüber berichtet. Hinzu kommt, dass Raiola ordentlich mitverdienen möchte.

Das dürfte die Chancen für Manchester United, das ebenfalls um den 19-Jährigen buhlt, erhöhen. Die Red Devils Manchester sollen laut Sun bereit sein, nicht nur 90 Millionen Euro an Salzburg zu überweisen, sondern den Angreifer auch für den Rest der Saison zurück an die Österreicher verleihen.

Erling Haaland spricht über Transfergerüchte – BVB doch nicht chancenlos? Alle News

Update 18. Dezember, 13.11 Uhr: Der unter anderem von Borussia Dortmund und RB Leipzig umworbene Erling Haaland ist zu Österreichs Fußballer des Jahres gewählt worden. Damit ist der Shootingstar im Alter von 19 Jahren und fast fünf Monaten der jüngste Spieler, dem diese Ehre zuteil wird. Auf den Plätzen zwei und drei landeten bei der Wahl unter den Trainern der österreichischen Bundesliga der Leipziger Marcel Sabitzer und David Alaba vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München.

"Für mich ist das eine große Sache", sagte Haaland: "Der Jüngste überhaupt und der Erste aus dem Ausland seit zehn Jahren - das ist schon etwas Spezielles. Es ist eine Ehre für mich."

Update 18. Dezember, 12.35 Uhr: Erling Haaland lässt seine Zukunft offen. Für den BVB bedeutet das aber auch: Noch sind alle Chancen vorhanden, Österreichs Fußballer des Jahres unter Vertrag zu nehmen.

"Natürlich gibt es viele Gerüchte, aber am Ende geht es darum, Fußball zu spielen. Darauf versuche ich mich zu fokussieren", wiegelte Haaland in einem Interview mit der Kronen Zeitung ab. Für einen Wechsel zum BVB spricht aber dafür auch eine andere Aussage Haalands. "Es ist der Traum jedes Spielers, so viel wie möglich in seiner Karriere in diesem Bewerb zu spielen. Ich mag die Champions League", sagte er.

Bei Borussia Dortmund könnte er das wohl. Zumindest für die kommende Saison sieht es gut. Mit dem 3:3 gegen Leipzig am Dienstag, bei dem Jadon Sancho verletzt vom Platz humpelte, hat sich der BVB eine gute Ausgangslage in der Liga verschafft. Roman Bürki hat sich im Anschluss daran allerdings einen verbalen Patzer geleistet. Zudem stehen die Schwarzgelben aktuell im Achtelfinale der Champions League, treffen dort auf Paris St. Germain mit – oder auch ohne – Superstar Neymar.

Die Verantwortlichen des BVB hingegen schweigen weiterhin. "Es ist eine Sache des Respekt, dass man nicht über Spieler anderer Vereine spricht. Das möchte ich ja auch nicht", meinte Borussia Dortmund Sportdirektor Michael Zorc – denn genau das ist gerade der Fall in der Personalie Julian Weigl. Der soll angeblich vor dem Absprung zu einem anderen Verein stehen im Winter.

Wechselt Erling Haaland zum BVB? Transfer-News lassen etwas anderes vermuten

Update 16. Dezember, 10.02 Uhr: Zieht Borussia Dortmund im Rennen um Erling Haaland wohl doch den Kürzeren? Mehrere Topklubs buhlen um die Dienste des norwegischen Stürmers von Red Bull Salzburg. Ein deutscher Verein soll jetzt aber die Nase vorn haben.

Wie die Salzburger Nachrichten schreiben, dass "RB Leipzig die besten Karten zu haben" scheint. "Neben Manchester United und Leipzig ist aber auch Borussia Dortmund für Haaland eine interessante Adresse. Vor allem wegen der Fußballbegeisterung im Ruhrgebiet und der tollen Atmosphäre im mit 80.000 Zuschauern fast immer vollen Signal-Iduna-Park", heißt es in dem Bericht.

RB wirbt offen um Haaland - auch ein Klub aus England mischt mit und traf den Stürmer

Update 14. Dezember, 11.20 Uhr: Borussia Dortmund ist interessiert, sagt es aber nicht. RB Leipzig buhlt um Erling Haaland - und geht offen damit um. Doch es gibt weitere Top-Klubs, die sich um Salzburgs Sturmjuwel bemühen. 

Unter anderem die norwegische Zeitung Verdens Gang und die Daily Mail in England berichten, dass Ole Gunnar Solskjær, Teammanager von Premier-League-Klub Manchester United, am Freitag nach Salzburg geflogen sei und Haaland und dessen Vater Alf-Inge getroffen habe, um ihn von einem Wechsel zu den Red Devils zu überzeugen.

Laut Flugradar habe die Maschine knapp drei Stunden Aufenthalt gehabt, ehe es zurück nach Manchester ging - und anschließend weiter nach Stavanger in Norwegen.

Update 13. Dezember, 13.45 Uhr: Während sich die Verantwortlichen mit Aussagen zu den Gesprächen mit dem umworbenen Stürmer Erling Haaland zurückhielten, sprach Julian Nagelsmann ganz offen über den Austausch mit dem 19-Jährigen.

"Ich habe mich bemüht, ihm in einem guten Englisch zu erklären, was meine Idee von Fußball ist", erklärte der Trainer von RB Leipzig offen und ehrlich: "Ich glaube, dass es ganz gut gelaufen ist. Nach solchen Gesprächen kann man relativ wenig sagen, weil sie doch meist sehr einseitig sind. Du erzählst als Trainer sehr viel, der Berater und der Spieler hören zu."

Sowohl der BVB, dem im Achtelfinale der Champions League ein Hammer-Los droht, und RB buhlen um die Dienste des Sturmjuwels und hoffen auf einen Transfer im Winter. Haaland war sowohl in Leipzig wie auch in Dortmund zu Gesprächen. Passenderweise treffen beide Klubs am Dienstag in der Bundesliga aufeinander.

Ob ein RB-Sieg helfen würde, dass sich Haaland für Leipzig entscheidet? "Das muss man ihn fragen", meinte Nagelsmann schmunzelnd: "Es könnte ein Argument sein."

Nagelsmann betonte aber auch, dass man nicht unbedingt im Winter auf dem Transfermarkt zuschlagen müsse. Es sei zwar immer die Aufgabe von ihm und Sportdirektor Markus Krösche, nach Verstärkungen Ausschau zu halten, "doch ich sehe jetzt keinen zwingenden Bedarf", so Nagelsmann.

Update 12. Dezember, 14.15 Uhr: So wirklich äußern wollten sich die Verantwortlichen von Borussia Dortmund am Donnerstagnachmittag nicht. "Unser Fokus ist auf das Spiel in Mainz gerichtet", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc vor der Auswärtsaufgabe beim FSV am Samstag (15.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker) und ging nicht mehr auf weitere Nachfragen ein.  

Wie die Ruhr Nachrichten berichten, sah das in Österreich bei Haalands Noch-Arbeitgeber RB Salzburg ganz anders aus. "Wir sind in alle Gespräche involviert. Wir wussten natürlich auch, dass Haaland am Mittwoch zu Gesprächen in Leipzig und Dortmund war. Alle in Salzburg wollen das Beste für ihn“, bestätigte RB-Sportdirektor Christoph Freund. 

Update 12. Dezember, 10.30 Uhr: Bekommt der BVB im Winter seinen Wunschstürmer? Zumindest deutet das eine Meldung vom Mittwochabend an, nach der sich der Norweger Erling Haaland am Dortmunder Flughafen aufgehalten haben soll. 

Das 19-jährige Stürmerjuwel war erst einen Tag zuvor mit RB Salzburg in der Champions League ausgeschieden, ehe er sich im direkten Anschluss auf den Weg nach Deutschland gemacht haben soll, um seine sportliche Zukunft zu klären. :

In Dortmund angekommen sei Haaland mitsamt seinem nicht minder bekannten Berater Mino Raiola von einem Vertreter des BVB in Empfang genommen worden sein.

Allerdings gilt Borussia Dortmund nicht als einziger Interessent aus der Bundesliga. Nach übereinstimmenden Medieninformationen soll sich Haaland auch in Leipzig zu Gesprächen aufgehalten haben. Wer letztlich den Zuschlag bekommt, bleib abzuwarten. Ein Wechsel in die Bundesliga nimmt zumindest Form an.  

Update 9. Dezember, 11.36 Uhr: Christoph Freund, der Sportdirektor von RB Salzburg, hat sich um den von vielen Top-Klubs umworbenen Stürmer Erling Haaland geäußert.

"Er fühlt sich extrem wohl, fühlt sich als richtiger Salzburger und weiß, dass das hier der richtige Standort für ihn im Moment ist. Eine gesunde Entwicklung wäre für ihn, wenn er noch bis Sommer in Salzburg bleibt", meinte Freund bei Sky: "Über Vertragsdetails reden wir nicht. Ich habe nur gesagt, dass es kein Vorkaufsrecht für irgendeinen Verein auf dieser Welt gibt, dass es das in Salzburg noch nie gegeben hat und geben wird." Über eine mögliche Ausstiegsklausel sagte er nichts.

Weiter meinte er: "Ich finde es richtig cool, dass wir so einen Spieler in Österreich haben. Ganz Europa bemüht sich um ihn, aber an den Verein ist noch keiner direkt herangetreten."

Der Salzburger Sportdirektor ist sich aber bewusst, dass der 19-Jähirge nicht ewig zu halten sein wird: "Er wird nicht vier, fünf Jahre in Salzburg spielen, weil er ein außergewöhnlicher Kicker ist und eine außergewöhnliche Quote hat." Tatsächlich hat die es in sich: In 21 Pflichtspielen erzielte er 28 Treffer und bereitete sieben weitere direkt vor.

Haaland wurde zuletzt mit dem BVB, aber auch mit RB Leipzig in Verbindung gebracht.

Update 8. Dezember, 14.22 Uhr: Sturmtalent Erling Haaland soll auf dem Zettel von Borussia Dortmund stehen für einen möglichen Winter-Transfer. Wegen seiner Spielweise, aber auch, weil er aktuell bei Red Bull Salzburg unter Vertrag steht, wird mit BVB-Liga-Konkurrent RB Leipzig in Verbindung gebracht. Greifen die Bullen beim Partner-Klub zu?

"Natürlich würde ich ihn nehmen", sagte RB-Coach Julian Nagelsmann im Aktuellen Sportstudio des ZDF: Er ist ein sehr guter Stürmer, der eine außergewöhnliche gute Quote in seinem Alter hat. Er ist körperlich sehr gut, hat eine sehr gute Präsenz. Und er ist auch in der Lage, nicht nur Tor zu schießen, sondern sie auch vorzubereiten. Aber wir haben leider nichts zu verkünden."

Aber vielleicht im Winter? Schnappt Leipzig dem BVB Haaland weg? "Das würde ich nicht kommentieren, wenn es so wäre", meinte Nagelsmann. "Ich glaube aber nicht."

Update 5. Dezember, 14.10 Uhr: Erling Haaland gilt als heißer Kandidat beim BVB und könnte schon im Winter den Sturm von Borussia Dortmund verstärken. BVB-Coach Lucien Favre hat sich nun zum Thema Haaland geäußert und seinen Wunsch-Stürmer beschrieben.

"Wir sind an mehreren Spielern interessiert", sagte Favre und grinste. Offensichtlich will der BVB in der Winterpause auf dem Transfermarkt zuschlagen – vielleicht sogar schon bei Erling Haaland. "Aber im Winter ist es auch immer schwer, einen Transfer zu tätigen", so Favre, der anschließend noch Details ausplauderte.

Erling Haaland weckt Begehrlichkeiten – auch beim BVB.

Zwar wollte der Trainer von Borussia Dortmund vor dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf (Samstag, 15.30 Uhr/live im TV und im Live-Ticker), bei dem der BVB mit einem Rückkehrer in der Startelf rechnen kann, kein konkretes Bekenntnis zu Haaland abgeben. Dementiert hat er ein BVB-Interesse aber auch nicht. Und die Beschreibung seines Wunsch-Stürmers könnte tatsächlich auf Haaland passen. 

"Tore, Spiel, Pressing, mit der Mannschaft kombinieren und in die Tiefe laufen wäre schon gut", zählte Favre die Eigenschaften auf, die er an einem Stürmer schätzt. Und: "Muss auch bullig sein." Gut möglich also, dass Haaland tatsächlich ganz oben auf Favres Wunschzettel steht und im Winter zum BVB wechselt.

Erling Haaland: Deshalb ist der BVB beim Supertalent nicht chancenlos

Update 4. Dezember 9.50 Uhr: Hat der BVB  Chancen auf einen Haaland-Wechsel, weil ein alter Bekannter mitmischt? Der 19-jährige Norweger wird nämlich von Mino Raiola beraten, einem der bekanntesten Spieleragenten der Welt. Die Erfahrungen, die die Borussia mit Raiola gemacht haben, sind aber unterschiedlich. 2013 holte der BVB Raiolas "Klienten" Henrikh Mhkitaryan nach Dortmund - ein extrem komplizierter Wechsel, gab damals die BVB-Spitze um Aki Watzke und Michael Zorc zu. Drei Jahre später wurde aus dem guten Raiola der böse Raiola. Als Mhkitaryan 2016 um Freigabe für einen Wechsel nach Manchester bat, soll es bei den Gesprächen heiß her gegangen sein. Es seien sogar Stühle geflogen. Ob diese letzte Begegnung bei Wechsel-Verhandlungen mit Erling Haaland vergessen sein würde?

Dortmund - Der BVB hat Erling Haaland auf dem Schirm - so wie jeder andere europäische Top-Club. Der 19-jährige Norweger sprengt gerade alle Rekorde. Vor allem in der Champions League macht der 1,94 Meter große Norweger auf sich aufmerksam.

Erling Haaland zum BVB: Diese Torquote spricht für sich

Erling Haaland spielt in der Saison 2019/2020 wie im Rausch. In fünf Champions-League-Spielen gelangen ihm fünf Treffer. Hinzu kommen 15 Treffer in 13 Spielen in der österreichischen Bundesliga. Das ist umso bemerkenswerter, da der 19-jährige Haaland erst im Januar 2019 vom norwegischen Erstligisten Molde FK nach Salzburg gewechselt war.

Erling Haaland zum BVB: Kein automatischer Wechsel zu RB Leipzig

Da Haaland bei Red Bull Salzburg spielt, kamen viele Fußball-Fans das Szenario aber schon im Kopf: In Salzburg wird er ausgebildet, dann folgt der Wechsel zum "Schwesterverein" RB Leipzig. Doch dem sei nicht so, berichtet die "Bild"-Zeitung. Zwar habe Haaland eine Ausstiegsklausel, aber diese bevorzuge nicht RB Leipzig. Bis 2023 steht Haaland noch in Salzburg unter Vertrag. Rund 30 Millionen Euro betrage die Ablösesumme, heißt es in der "Bild". Mitterweile werden für Haaland aber schon ganz andere Summen aufgerufen.

Erling Haaland zum BVB: Nachfolger für Jaden Sancho?

Ob sich der BVB  mit einer Verpflichtung von Erling Haaland einen Gefallen tut, sei aber dahin gestellt. Haaland und auch sein Vater, der Ex-Profi Alf-Inge Haaland, haben früh klar gestellt, dass das langfristige Ziel des Stürmer die Premier League sei. Der BVB wäre also wieder einmal nur eine Durchgangsstation für ein Super-Talent. Ersetzt also das eine Talent das andere? Der Engländer Jaden Sancho wird die Borussia verlassen - die Frage ist nur noch, ob schon in der Winterpause oder erst im Sommer. Haaland könnte seine Position im Dortmunder Angriff einnehmen.

Erling Haaland zum BVB: Konkurrenz vom FC Bayern

Natürlich hat der BVB, der am Samstag im Heimspiel auf Fortuna Düsseldorf trifft (15.30 Uhr/live im TV), bei seinen Bemühungen starke Konkurrenz - auch aus der Bundesliga. Wie der "Kicker" berichtet, sei Erling Haaland schon vor zwei Jahren beim FC Bayern im Gespräch gewesen. Nun hätten die Münchner ihn erneut im Visier, wie tz.de* berichtet. Das Problem: An Robert Lewandowski führt auf Sicht kein Weg vorbei. Der Pole ist in der Form seines Lebens und als Stammspieler gesetzt. Für Haaland käme also nur die Jokerrolle in Frage.

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Quelle: wa.de

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