BVB: Edelreservist Felipe Santana springt für Neven Subotic ein

Neven Subotic muss „schweren Herzens“ beim Derby zuschauen. ▪

DORTMUND ▪ Neven Subotic, der beim 3:0-Sieg beim VfL Wolfsburg die fünfte Gelbe Karte kassierte, ist am Freitagabend beim Derby Borussia Dortmund gegen FC Schalke 04 nicht dabei. Für Mats Hummels, kongenialer Partner des Serben, ist das kein Problem.

Von Jens Lederer

Felipe Santana, der für Subotic in die Mannschaft rückt, ist für alle BVB-Profis mehr als nur ein Vertreter der sehr starken Innenverteidiger Hummels und Subotic. Der 1,94 m große Abwehrrecke aus Brasilien, der vor der Saison 2008/09 zu den Borussen stieß, bewies auch bei seiner Einwechslung in Wolfsburg, dass sich Trainer Jürgen Klopp jederzeit auf ihn verlassen kann.

Ohne Anlaufschwierigkeiten vertrat er Mats Hummels, der nach einem Schlag auf den Solarplexus ausgewechselt wurde, ausgezeichnet. „Felipe verdient von uns allen die größte Bewunderung, denn er hat sich noch nie darüber beklagt, dass er zumeist auf der Bank sitzt“, so Hummels.

„Natürlich sitzt man als Fußballer nicht gerne auf der Bank. Aber ich will der Mannschaft helfen und versuche daher, auch im Training immer das Beste für Borussia Dortmund zu geben. Ob ich spiele, ist die Entscheidung des Trainers“, betont Santana, der mit seinem Reservistendasein besser umgehen kann als mit Schnee und Eis. „Dieses weiße Zeug hier ist einfach viel zu kalt“, erklärte der Brasilianer, der nach Einschätzung von Mats Hummels einer der Besten in der Bundesliga ist. Er habe nur das Pech, dass Neven und er so gut harmonieren würden auf dem Spielfeld.

Durch sein Zweikampfverhalten, seine Kopfballstärke und Torgefahr sei Santana eine Granate, sagt Neven Subotic, der schon fünfmal beim Derby dabei war. Diesmal muss er „schweren Herzens“ zuschauen“.

Daueroptimist Kevin Großkreutz, der beim 3:0-Sieg über Wolfsburg zu den stärksten BVB-Akteuren zählte, weiß um die Gefährlichkeit der Schalker. „Die stehen ganz enorm unter Druck, denn wir haben 50 und sie gerade einmal 25 Punkte. Deshalb müssen wir von Beginn an sehr konzentriert spielen. Zudem setze ich wieder auf unsere Fans, die ich noch einmal heiß machen werde. Als sie nach dem Spiel in Wolfsburg den Derby-Sieg forderten, habe ich eine Gänsehaut bekommen“, so der Mittelfeldspieler.

Quelle: wa.de

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