Dreierpack von Aubameyang: BVB in Europa auf Kurs

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[Update 19.30 Uhr] Baku - Borussia Dortmund hat in der Europa League Kurs auf die K.o.-Runde genommen. Mit einem Dreierpack führte der seit Wochen treffsichere Pierre-Emerick Aubameyang den Revierclub am Donnerstag zu einem souveränen 3:1 (2:0) beim Außenseiter FK Qäbälä.

Die aserbaidschanische Stadt Baku, direkt am Kaspischen Meer gelegen, rühmt sich damit, 284 Sonnentage im Jahr zu haben. An den zwei Tagen, die Borussia Dortmund in der beeindruckenden Millionenmetropol weilte, um sein drittes Gruppenspiel der Europa League zu absolvieren, war der Himmel aber rund um die Uhr wolkenverhangenen – Baku präsentierte sich von der Ankunft bis zur Abfahrt des schwarz-gelben Tross grau in grau.

Für die nötigen Glanzlichter musste der BVB also selber sorgen – und tat dies dank eines einmal mehr treffsicheren Pierre-Emerick Aubameyang. Der Gabuner war beim 3:1 (2:0)-Sieg im Bakcell Stadion im Dreierpack erfolgreich und sorgte im Alleingang dafür, dass dem Bundesligisten ein wichtiger Schritt Richtung Gruppensieg gelang.

“Gott sei Dank haben wir Auba. Er ist die Messlatte für alle. Er ist unersetzlich für uns. Er hat etwas, was wir sonst nicht haben”, sagte BVB-Trainer Thomas Tuchel – und fügte hinzu. “Es gibt keinen bei uns, der ihm das nicht gönnt.”

BVB feiert dank Aubameyang 3:1-Erfolg bei FK Qäbälä

Vor der Partie hatten die Verantwortlichen der Gastgeber noch auf die Schnelle rote T-Shirts an den Bakuer Fan Club des FK Qäbälä verteilt, damit der Block der heimischen Anhänger ein wenig einheitlicher aussah und dem Team auch visuell den Rücken stärken sollte. Und der Plan ging auf – zumindest in der Anfangsphase.

Der FK Qäbälä sorgte zu Beginn für eine Menge Chaos in der zwischenzeitlich konfusen Abwehr des BVB, der sich angesichts von drei Großchancen für die Aserbaidschaner nicht hätte beklagen können, wenn er früh in Rückstand geraten wäre. Aber Sergei Zenjov köpfte am von Roman Weidenfeller gehüteten Dortmunder Gehäuse vorbei (6.), Matthias Ginter störte den einschussbereiten Dodo (7.), und erneut Ginter kratzte einen Lupfer von Dodo – vorausgegangen war ein Fehler von Mats Hummels – von der Torlinie (11.). “Für diese Fehler gibt es keine Erklärung, das darf uns nicht passieren”, meinte Tuchel später.

Erst nach 20 Minuten hatten die Borussen die Partie dann in den Griff bekommen – und konnten sich einmal mehr bei ihrem Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang bedanken, dass sie mit einer beruhigenden 2:0-Führung in die Pause gehen durften. Zuerst nahm der derzeit überragend agierende Gabuner ein Zuspiel von Marco Reus auf und traf von der Strafraumgrenze zum 1:0 in den Winkel (31.), dann drosch er das Spielgerät nach einem Doppelpass mit Shinji Kagawa zum 2:0 ins Netz (38.).

Nach dem Wechsel beschränkten sich die Dortmunder darauf, die Partie zu kontrollieren, nahmen ein wenig Tempo aus dem Spiel – und ließen dennoch einen weiteren Treffer folgen. Erneut war es Aubameyang, der zur Stelle war, als FK-Keeper Dmytro Bezotosniy den Ball nach einem Schuss von Sven Bender nicht unter Kontrolle bekam und per Abstauber das 3:0 markierte. Das war der 14. Treffer im zwölften Pflichtspiel für den Gabuner – und das war ihm definitiv wichtiger als ein paar Sonnenstrahlen in Baku. Daran änderte auch der Ehrentreffer zum 3:1-Endstand in der Nachspielzeit durch Dodo nichts mehr.

Quelle: wa.de

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