Nach der Nichtnominierung durch Bundestrainer Löw

Stöger sicher: Mario Götze ist "nicht am Boden zerstört"

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Mario Götze muss um die WM-Teilnahme bangen.

Die Nichtberücksichtigung von Mario Götze durch Bundestrainer Joachim Löw kam überraschend. Wohl aber nicht für den Spieler selbst. Das verriet BVB-Coach Peter Stöger.

Dortmund – "Mario und Joachim Löw hatten Kontakt", sagte der Österreicher. Götze wusste also, dass er an den Länderspielen gegen Spanien und Brasilien nicht teilnehmen würde. 

An seinem Trainingseifer soll das laut Stöger nichts geändert haben. "Ich habe einen sehr guten und motivierten Eindruck von ihm gehabt", sagte Stöger. Er habe den 25-Jährigen in den Übungseinheiten als "ziemlich klar" wahrgenommen. 

Soll heißen: Götze, nach dem Europa-League-Aus gegen Salzburg im Zentrum der Trainer-Kritik, arbeite konzentriert, hadere nicht mit der Entscheidung des Bundestrainers. "Mario war nicht am Boden zerstört", sagte Stöger.

Fraglich ist die WM-Teilnahme des Siegtorschützens im Finale von 2014 gegen Argentinien aber definitiv. Löw hat auf Götzes Position Alternativen, vor allem beim Confed-Cup-Erfolg überzeugte beispielsweise der Mönchengladbacher Lars Stindl. Sieben Bundesliga-Begegnungen bleiben Götze nur noch, um Löw zu überzeugen. Falls Stöger ihm das Vertrauen schenkt. 

Erst zwei Tore und fünf Vorlagen

Ob der frühere Münchener, der in dieser Spielzeit in allen Pflichtspielen erst zwei Tore und fünf Vorlagen sammelte, gegen die Bayern von Beginn an auflaufen wird, wollte der Dortmunder Trainer nicht verraten. Nicht zuletzt aufgrund der Verletzung seines Kumpels Marco Reus scheint Götzes Startelf-Einsatz aber wahrscheinlich zu sein. 

Stöger ist überzeugt: "Alle unsere Jungs, die für Russland in Frage kommen, wollen auch dabei sein. Sie wissen, dass sie ihre Leistung bringen müssen, wenn sie hier sind."

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Quelle: wa.de

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