Aufholjagd gegen Inter

Kampfansage inklusive: Der BVB ist bereit für die Bayern

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Nach der Aufholjagd gegen Inter ist der BVB bereit für den FC Bayern.

Borussia Dortmund hat mit der grandiosen Aufholjagd in der Champions League gegen Inter Mailand gezeigt, bereit für den FC Bayern zu sein. Doch Mats Hummels warnt.

Dortmund – Wenn Lucien Favre mit sich und der Welt so richtig zufrieden ist, dann lässt sich das in erster Linie an einem breiten Grinsen ausmachen.

Kurz vor Mitternacht präsentierte sich der Trainer des BV Borussia Dortmund nach dem 3:2 (0:2)-Erfolg in der Vorrunde der Champions League gegen Inter Mailand in bester Laune und mit einem Lächeln, das für effiziente Zahnpasta-Werbung ausgezeichnet geeignet wäre. Die erfolgreiche Aufholjagd nach schwacher erster Hälfte war für Favre einfach nur „schön anzusehen“.

Rechtzeitig vor dem Bundesliga-Klassiker am Samstag in München beim FC Bayern (18.30 Uhr/live im TV) scheinen die Schwarz-Gelben wieder auf Kurs zu sein. Doch von der Aufgabe in Bayern, oder sogar der voraussichtlichen Startelf, wollte Favre nicht reden. „Zu München sage ich kein Wort. Wir wollen jetzt erst einmal den Sieg gegen Mailand genießen“, betonte der Schweizer.

BVB-Boss Watzke mit Kampfansage an den FC Bayern

Ein anderer Borusse zeigte dagegen Zähne, schickte schon einmal eine kleine Kampfansage Richtung Süden. „Wir sind bereit“, erklärte Hans-Joachim Watzke vor laufenden Fernsehkameras. Der Vorsitzende der Geschäftsführung schwärmte von einem Fußball-Abend, wie ihn die Menschen im Revier lieben. „Die Mannschaft hat in der zweiten Halbzeit großartig gespielt“, sagte der 60-Jährige. „Das gibt uns ein wenig Rückenwind für Samstag.“ Das Team sei auch in den vergangenen Wochen laut Watzke keineswegs so schlecht gewesen, wie sie von vielen gemacht wurde. „Jetzt sieht alles wieder anders aus“, schmunzelte der BVB-Boss.

Darauf, dass der zuletzt eingeschlagene Kurs nicht verlassen wird, hofft auch Innenverteidiger Mats Hummels, der von der Leistungsexplosion der Borussia im zweiten Durchgang selbst überrascht war: „Wir haben uns in der Halbzeit gesagt, dass wir mehr Druck aufs Tor entwickeln wollen. Dass das so beeindruckend klappt, hätte ich nicht geahnt“, sagte der Routinier, der mit Blick auf die Partie an seiner alten Wirkungsstätte gleich warnend den Zeigefinger hob.

Hummels: "Wir dürfen ihnen nicht das Gefühl geben, dass..."

Hummels trug bei der jüngsten 0:5-Schlappe der Dortmunder in München noch das Trikot des FC Bayern, zählte dabei auch zu den Torschützen des Rekordmeisters, sprach daher aus eigener, direkter Erfahrung. Damals habe eine Dortmunder Mannschaft auf dem Platz gestanden, die sich nicht wehrte.

„Wir müssen dagegenhalten“, so der Weltmeister. „Wir dürfen ihnen nicht das Gefühl geben, dass sie gewinnen können. Dafür sind sie eine zu gute Mannschaft. Dann wird es verdammt schwer“, beteuerte Hummels, der wohl besonders auf Bayern-Stürmer Robert Lewandowski achten wird.

BVB dreht Spiel gegen Inter Mailand – Sieg dank Hälfte zwei

Der Trainerwechsel von Niko Kovac auf Interimscoach Hansi Flick habe keine besondere Bedeutung. „Es macht für uns nur die Analyse etwas schwieriger“, meinte Dortmunds Abwehrchef. Auch für Watzke nicht: „Ich kenne das Innenverhältnis nicht. Aber die Bayern waren schon mit Niko Kovac sehr gut gegen uns. Mal sehen, wie das ohne ihn ist.“

Auch Julian Brandt, Torschütze zum wichtigen 2:2 gegen die Mailänder, verbreitete die Meinung, dass der BVB auch bei den Bayern mutig aufspielen sollte. „Wir wollen in München weiter zeigen, was wir offensiv draufhaben.“ In erster Linie sei es aber wichtig, die Fehler, die gegen Inter im ersten Durchgang zum 0:2-Rückstand führten, abzustellen. „Die Bayern sind nicht doof und werden unser Spiel genau analysiert haben“, warnte der Ex-Leverkusener vor allzu großer Euphorie.

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Quelle: wa.de

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