Personalsituation beim BVB entspannt sich

DORTMUND - Nationalverteidiger Mats Hummels war großes Gesprächsthema angesichts aufgekommener Wechselgerüchte. Hummels zum FC Barcelona? Das Dementi kam in Windeseile. Unterdessen entspannt sich die Personalsituation bei den Borussen.

Von Peter Schwennecker

Jene Zeitungsmeldung, dass Innenverteidiger Mats Hummels im Sommer 2014 für 35 Millionen Euro zum FC Barcelona wechseln dürfe, nötigte BVB-Trainer Jürgen Klopp nur ein süffisantes Schmunzeln ab. „Es spricht doch für Borussia Dortmund, wenn unsere Spieler auch international sehr gefragt sind“, betonte er. „Doch wir arbeiten weiter intensiv daran, dass sie bei solchen Anfragen nur lächeln und danke sagen.“

Sowohl Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke als auch Sportdirektor Michael Zorc haben diese Nachricht inzwischen als „Blödsinn“ bezeichnet. Und Klopp beschäftigt sich angesichts der Verletzungsprobleme derzeit ohnehin nur mit den Gedanken, welche Mannschaft er am Samstag (15.30 Uhr) im Heimspiel gegen Hannover auf den Rasen schicken kann.

Mats Hummels: Führungsspieler beim BVB

Mats Hummels: Führungsspieler bei BVB und Nationalmannschaft

„Es ist nicht so schlimm, wie es hätten sein können“, sagt der Coach, der immerhin die positive Nachricht vermelden kann, dass die zuletzt angeschlagenen Nuri Sahin, Marco Reus, Jonas Hofmann und der leicht erkältete Erik Durm wieder am Mannschaftstraining teilnehmen. Marcel Schmelzer und Sven Bender arbeiten weiter individuell, Sebastian Kehl und Ilkay Gündogan sind mitten im Aufbauprogramm und laut Klopp auf einem guten Weg. „Am Freitag beim Abschlusstraining werde ich wissen, wer zur Verfügung steht. Wir werden eine gute Mannschaft hinkriegen“, beteuert Klopp.

Wenn es um die Aufstellung geht, will der Trainer keine Rücksicht darauf nehmen, dass am Dienstag das schwere Champions-League-Spiel bei Arsenal London und am folgenden Samstag das Derby beim FC Schalke anstehen. „Unser Fokus liegt allein auf Hannover“, erklärt Klopp. „Wir sind überhaupt nicht in der Situation, dass wir den einen Spieler am Samstag und den anderen am Dienstag bringen können. Dazu fehlen uns derzeit einfach die Leute.“

Quelle: wa.de

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