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Dembélé zu Bayern: BVB freut sich über diesen Bieter-Wettkampf

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Ex-Dortmunder Ousmane Dembele (Mitte) soll Bayerns Plan B sein, falls Leroy Sané sich gegen München entscheidet.

Der FC Bayern sucht weiterhin nach Verstärkungen. Ein ehemaliger Spieler von Borussia Dortmund soll nun auf dem Zettel der Münchner stehen.

  • Der FC Bayern hat Interesse an Ex-BVB-Spieler Ousmane Dembélé
  • Sollte ein Transfer-Domino in Bewegung kommen, könnte der Franzose beim FC Barcelona auf dem Abstellgleis stehen
  • Der BVB könnte von einem Wechsel von Dembélé profitieren
  • Bis zu 20 Millionen Euro könnte Borussia Dortmund noch einnehmen

Ousmane Dembélé zu Bayern oder doch zu PSG?

Update 12. Juli: Und während sich die Verantwortlichen von Borussia Dortmund auf einen weiteren möglichen Bonus freuen, ist Bayerns Stürmer Thomas Müller – der vielleicht bald zusammen mit Ousmane Dembélé auf dem Platz stehen könnte – voller Vorfreude auf ein erneutes Duell mit dem BVB.

Die Verstärkungen des Vizemeisters versprechen nämlich erneut einen heißen Titelkampf. Beim Rekordmeister hingegen sucht man noch den Knaller-Transfer – einen wie Dembélé eben.

Update 11. Juli:  Wechselt Ousmane Dembélé zum FC Bayern? Oder kommt nun noch sein Ex-Trainer ins Spiel? Wie auch immer: Die BVB-Fans lehnen sich genüsslich zurück und verfolgen den Bieter-Wettkampf mit einem breiten Grinsen. Denn egal, wo der Franzose hin wechselt: Die Borussia profitiert davon und kassiert einen fetten Transfer-Nachschlag.

Die neueste Entwicklung: Paris St. Germain sei durchaus bereit, seinen Top-Star Neymar zurück nach Barcelona zu transferieren. Dann aber müsste Ousmane Dembélé in die französische Hauptstadt wechseln. Die spanische Zeitung "El Pais" berichtet, dass Dembélé der Wunschspieler von Paris-Trainer Thomas Tuchel sei. Tuchel, der auch in Dortmund einer der größten Dembélé-Fans war.

Ousmane Dembélé zu Bayern: Kettenreaktion müsste einsetzen

Update 9. Juli:  Der FC Bayern wartet, wie Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Montag sagte, auf den "Domino-Effekt". Was er damit meint: Sobald der erste Top-Transfer in Europa getätigt wird, löse dies eine Kettenreaktion aus. Das könnte heißen: Wunschspieler Ousmane Dembélé käme auf den Markt - und der BVB würde sich ins Fäustchen lachen. Es wäre ein fetter Nachschlag fällig. Dembélé hatte sich im Sommer 2017 von der Borussia weggestreikt.

So könnte der Domino-Effekt aussehen: Der Brasilianer Neymar will weg vom FC Paris St. Germain und zurück zum FC Barcelona. Ebenso will Antoine Griezmann Atletico Madrid verlassen - auch er möchte nach Barcelona wechseln. Beide erschienen nicht zum Trainingsauftakt ihrer jetzigen Arbeitgeber.

Das kommt einem bekannt vor. Denn auch Ousmane Dembélé fehlte im Juli 2017 unentschuldigt beim BVB-Training. Er streikte sich so tatsächlich zum FC Barcelona. Jetzt könnte der Franzose Leidtragender sein. Denn Neymar und Griezmann würden Dembélé seine Position als offensiver Links- bzw. Rechtsaußen streitig machen. Der Franzose könnte die Flucht ergreifen - und der FC Bayern würde seinen Hut in den Ring werfen.

Der BVB würde auch daran mitverdienen, wenn Barcelona den Offensivspieler verkauft. Dem Vernehmen nach würde es den Dortmundern weitere 17 Millionen Euro in die Kassen spülen. Die Borussia, die in diesem Sommer schon über 100 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben hat, könnte diese Einnahme gut gebrauchen.

Wenn alles schnell geht, könnte der BVB schon im August auf seinen Ex-Spieler treffen. Die Borussia spielt am 3. August im Super-Cup gegen den FC Bayern. Hier finden Sie den kompletten Sommer-Fahrplan des BVB.

Ousmane Dembélé ist Plan B beim FC Bayern

Update 26. Juni: Fußball-Rekordmeister Bayern München hat in den Bemühungen um die Verpflichtung von Nationalspieler Leroy Sane angeblich einen prominenten Plan B in der Hinterhand. Nach Angaben der Sport Bild beschäftigen sich die Bayern-Bosse für den Fall einer Absage Sanes mit einem Transfer von Flügelspieler Ousmane Dembele vom FC Barcelona. Der Franzose war 2017 für 105 Millionen Euro plus Boni von Borussia Dortmund zu den Katalanen gewechselt.

Wunschkandidat Nummer eins ist aber weiterhin Sane von Manchester City, dessen Verpflichtung sich aber offenbar schwierig gestaltet. Die Bild-Zeitung und die englische Sun hatten zuletzt von Aussagen Sanes im Freundeskreis berichtet, lieber bei City bleiben zu wollen.

Auch Nationalteamkollege Toni Kroos rechnet nicht mit einem Wechsel des 23-Jährigen nach München. "Wenn Leroy zu Bayern gehen sollte, dann wäre das wohl ein riesengroßer Transfer für Bayern, den es in diesem finanziellen Rahmen noch nie gab. Daher hätte er eine gewisse Garantie, regelmäßig zu spielen", sagte Kroos der Sport Bild: "Bayern hat allerdings mit Kingsley Coman und Serge Gnabry auch gute Spieler auf dieser Position. Ich glaube ohnehin nicht, dass der Transfer zustande kommt. Das ist jedoch nur mein Gefühl."

Ousmane Dembélé: Bayern beobachtet Entwicklungen bei Barca genau

Aus Man-City-Sicht würde er Sané "definitiv nicht gehen lassen oder ihn zumindest so teuer machen, dass Bayern ihn nicht mehr bezahlt", sagte der Mittelfeldspieler von Real Madrid.

Transfer-Ticker: News und Wechsel-Gerüchte rund um den BVB

Die Bayern sollen derweil die Entwicklungen beim FC Barcelona genau verfolgen. Der spanische Meister soll sich mit Weltmeister Antoine Griezmann von Atletico Madrid einig sein. Sogar eine spektakuläre Rückkehr von Brasiliens Starspieler Neymar vom französischen Meister Paris St. Germain zum katalanischen Renommierklub steht offenbar im Raum.

Ex-BVB-Profi Dembele, der in Barcelona nicht vollends überzeugt hat, könnte durch die prominente Konkurrenz in der Offensive zu einem Wechsel bewegt werden.

sid/dpa/WA

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Quelle: wa.de

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