Direkt für Champions League qualifiziert

Borussia Dortmund gewinnt 4:2 gegen FSV Mainz 05

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Dortmunds Milos Jojic (von links nach rechts), Oliver Kirch, Torschütze Marco Reus, Henrich Mchitarjan und Lukasz Piszczek jubeln nach dem Tor zum 4:2.

DORTMUND - Das erste Saisonziel ist vorzeitig erreicht: Borussia Dortmund hat sich zum vierten Mal nacheinander direkt für die Champions League qualifiziert.

Nach dem 4:2 (2:1)-Erfolg am 31. Spieltag der Fußball-Bundesliga gegen den FSV Mainz 05 ist dem DFB-Pokalfinalisten die erneute Teilnahme an Europas Königsklasse nicht mehr zu nehmen. Mainz bleibt trotz der Niederlage auf Europa-League-Kurs. Niko Bungert wurde in seinem 100. Erstligaeinsatz für den FSV wegen Handspiels (78.) des Feldes verwiesen. Marco Reus verwandelte den fälligen Elfmeter zum Endstand (79. Minute)

Vier Tage nach dem 2:0 gegen Wolfsburg und dem Einzug in das Cup-Endspiel am 17. Mai in Berlin gegen Meister und Vorjahressieger Bayern München machten Milos Jojic (6.), Torjäger Robert Lewandowski (18.), Lukasz Piszczek (56.) und Reus den fünften Pflichtspielerfolg des Tabellenzweiten und den sechsten gegen den FSV in Serie perfekt. Mainz glich in einer hochklassigen Partie durch den Japaner Shinji Okazaki (14./53.) zweimal aus.

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BVB siegt 4:2 gegen FSV Mainz

Schon nach knapp drei Minuten hätte der BVB vor 80 500 Zuschauern in der ausverkauften Arena führen können, doch der Reus-Freistoß aus 25 Metern ging an den linken Pfosten. Wenig später wurde ein Jojic-Schuss von Oliver Kirch mit angelegter Hand zum 1:0 für den BVB ins Netz abgefälscht. Die Mainzer reklamierten bei Schiedsrichter Markus Schmidt vergeblich auf Nichtanerkennung des Treffers.

Auch beim 1:1 durch Okazaki half ein gegnerischer Spieler mit: Mats Hummels lenkte den Ball unhaltbar für Weidenfeller-Ersatz Mitchell Langerak ins BVB-Tor. Die furios angreifenden Dortmunder verdauten es schnell: Lewandowski nahm ein Zuspiel von Henrich Mchitarjan auf und ließ FSV-Keeper Loris Karius bei seinem 101. Pflichtspieltreffer für Schwarz-Gelb keine Abwehrchance. Der FSV suchte indes weiter seine Chancen und hatte durch Eric Maxim Choupo-Moting (25.) die Möglichkeit zum 2:2 - sein Kopfball strich knapp am BVB-Gehäuse vorbei. Nach 36 Minuten verfehlte ein Reus-Flachschuss sein Ziel nur um einen halben Meter.

Der BVB setzte seinen Sturmlauf auch nach dem Wechsel fort und hatte innerhalb von zwei Minuten dreimal die Chance, auf 3:1 zu erhöhen. Stattdessen fiel nach einem "Blackout" von Nuri Sahin, der Okazaki den Ball in die Füße spielte, das 2:2. Doch Piszczek legte nur drei Minuten danach per Kopf den dritten Borussia-Treffer nach. Dann foulte Nikolce Noveski BVB-Torjäger Lewandowski - der Elfmeterpfiff blieb trotz der BVB-Proteste ebenso aus wie bei Okazakis vermeintlichem Handspiel auf der Linie (67.).

Borussia-Trainer Jürgen Klopp, der als Coach und Spieler 575 Partien für den FSV bestritt, musste im zehnten direkten Duell gegen seinen Mainzer Nachfolger Thomas Tuchelimprovisieren. Zum Abschluss der fünften englischen Woche für den BVB fehlten Keeper Roman Weidenfeller und der gleichfalls angeschlagene Kapitän Sebastian Kehl. - dpa

Quelle: wa.de

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