Vor Duell mit Leipzig

BVB-Trainer Bosz: "Hoffe, dass alles friedlich bleibt"

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Hofft, dass gegen Leipzig alles friedlich bleibt: BVB-Trainer Peter Bosz.

Nach den Ausschreitungen des vergangenen Jahres setzt Dortmunds Trainer Peter Bosz darauf, dass am Samstag bei der Partie BVB gegen RB Leipzig alles friedlich bleibt.

Mit einem recht komfortablen Fünf-Punkte-Vorsprung auf die Münchner Bayern kann der BV Borussia Dortmund auch nach der Länderspielpause den Bundesliga-Aufgaben recht gelassen entgegensehen. 

Gar sechs Zähler sind es sogar auf den Tabellenvierten RB Leipzig, der am Samstag (ab 18.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker) zum Topspiel im Signal Iduna Park erscheint. 

Geänderte Vorzeichen

Zum Vergleich: Im Vorjahr lag der BVB nach sieben Spieltagen zwei Punkte hinter dem damaligen Neuling zurück, den er im Verlauf der Saison auch nicht mehr überholen konnte.

Die Vorzeichen haben sich inzwischen verändert. Die Schwarz-Gelben gehen als Favorit in dieses brisante Duell, das wieder von Protesten der BVB-Ultras gegen die Leipziger Vereins-Strukturen begleitet werden wird.

Leipzig spielt "sehr offensiv"

Doch Dortmunds Trainer Peter Bosz konzentriert sich allein auf die sportlichen Dinge. „Ich hoffe, dass diesmal alles friedlich bleibt“, betont der Niederländer. „Das Einzige, was wir machen können, ist, den Fans guten Fußball zu zeigen.“ Die Leipziger sieht er übrigens sehr gerne. „Sie spielen sehr offensiv, suchen immer den Weg nach vorne. Das mag ich“, meint der Coach.

Bis auf Lukasz Piszczek, der mit einem Außenbandanriss im rechten Knie Wochen ausfallen wird, kehrten alles Nationalspieler gesund von den Länderspielreisen zurück. 

Götze ist "richtig frisch"

Über leichte Fußprobleme klagt lediglich Innenverteidiger Sokratis. „Doch das kriegen wir hin“, zeigt sich Bosz mit Blick auf den Einsatz des Griechen zuversichtlich. Zudem ist mit Mario Götze, der zuletzt in Augsburg pausierte, in der Startformation zu rechnen. „Mario wird von Tag zu Tag fitter. Er ist derzeit richtig frisch“, schwärmt der BVB-Coach von der aktuellen Verfassung des Mittelfeldspielers. 

Da mit Erik Durm (Hüft-Operation), Raphael Guerreiro (Reha nach Knöchelbruch), Piszczek und Marcel Schmelzer (Bänderteilriss im Sprunggelenk) gleich vier Außenverteidiger ausfallen, muss sich der Trainer in erster Linie Gedanken über die Besetzung der Defensive machen. Dan-Axel Zagadou (links) und Jeremy Toljan (rechts) sind die möglichen Kandidaten. „Es ist auch möglich, das System zu ändern“, lässt Bosz durchblicken. Doch damit ist wohl nicht zu rechnen. 

"Luxusproblem" auf der Sechser-Positon

Als Luxusproblem bezeichnet er die Entscheidung, ob Julian Weigl oder Nuri Sahin auf der zentralen Position im Mittelfeld auflaufen wird. „Es ist gut, wenn man zwei so gute Fußballer auf einer Position hat“, sagt Bosz. „Ich werde mich für den entscheiden, von dem ich überzeugt bin, dass er an diesem Tag die bessere Lösung gegen diesen Gegner sein wird.“

Quelle: wa.de

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