BVB-Trainer Jürgen Klopp will Heimbilanz aufpolieren

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Kevin Großkreutz (links). ▪

DORTMUND ▪ Der Rückrundenauftakt mit dem 5:0-Erfolg bei Werder Bremen war mehr als beeindruckend. Mit einer spielerischen Leichtigkeit fegte der deutsche Fußball-Meister die Hanseaten vom Platz.

Doch Klopp rechnet nicht damit, dass das erste Heimspiel des Jahres am Freitag (20.30 Uhr) gegen den 1. FC Nürnberg zu einem ähnlichen Spaziergang werden könnte. „Bei der Trainertagung Anfang der Woche habe ich meinen Nürnberger Kollegen Michael Wiesinger getroffen. Er hat mir gesagt: Keine Angst, wir spielen nicht so mit“, erzählt der BVB-Coach. „Wir gehen davon aus, dass sie bei uns taktisch diszipliniert auflaufen, versuchen werden, uns mit Defensivpressing das Leben schwer zu machen. Es wäre ja nicht das erste Mal, dass Mannschaften im Signal Iduna Park so auftreten.“

Wobei Klopp gleich bei seiner derzeit wohl wichtigsten Baustelle wäre, an der sein Team intensiv arbeiten muss. „Wir haben eine ganz normale Anzahl an Heimspielen gehabt, und trotzdem daheim erst 14 Punkte geholt“, gefällt Klopp die Bilanz auf eigenem Platz ganz und gar nicht. Auswärts treffen die Borussen oft auf Gegner, die sich selbst aktiv am Spielgeschehen beteiligen. Das sieht vor eigenem Publikum aus Dortmunder Sicht meist anders aus. Hier lauern die Gäste auf Fehler des BVB. „Dementsprechend ist unsere Aufgabe, das Spiel so zu gestalten, dass es dem Gegner schwer fällt, Antworten zu finden“, weiß Klopp, wo der Hebel gegen Nürnberg anzusetzen ist. „Wir müssen im Ballbesitz so flexibel sein wie in Bremen, aber dabei die eigenen Angriffe so absichern, dass daraus keine Konter entstehen.“

Weitere Neuverpflichtungen bis zum Transferschluss Ende Januar schließt Klopp übrigens aus. Für den nach Kaiserslautern gewechselten linken Außenverteidiger Chris Löwe wird definitiv kein Ersatz verpflichtet. Klopp will das intern lösen. „Wir haben Marcel Halstenberg von den Amateuren hochgezogen. Ein schneller, rothaariger Bursche, mit einem außergewöhnlich guten linken Fuß. Er ist ein ganz großes Talent“, betont der Dortmunder Fußball-Lehrer, der aber noch eine weitere Option auf dieser Position sieht. „Zu den Spielern, die das können, gehört auch Kevin Großkreutz, was er schon gegen Hannover eindrucksvoll gezeigt hat.“

Peter Schwennecker

Quelle: wa.de

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