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"Die haben keine Ahnung": BVB-Torwart Bürki attackiert Teil der Fans

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Von: Peter Schwennecker

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Borussia Dortmund - SC Freiburg
Roman Bürki kritisierte nach dem Spiel einen Teil der BVB-Fans. © Kirchner/dpa

Dortmund - Damit hat er sich keinen Gefallen getan: BVB-Schlussmann Roman Bürki attackierte nach dem enttäuschenden 2:2 gegen seinen früheren Club SC Freiburg einen Teil des Dortmunder Publikums.

„Von der Südtribüne kommt immer was, aber ich habe das Gefühl, dass einige Leute auf der Ost und West ins Stadion gehen, um ein bisschen Fußball zu gucken und die Mannschaft auszupfeifen. Die haben keine Ahnung und sollten lieber zu Hause bleiben“, echauffierte sich der Torhüter vor laufenden Sky-Kameras darüber, dass nach jedem Rückpass von einigen Besuchern gleich gepfiffen wird. „Obwohl in solchen Situationen der Ball vielleicht gar nicht anders zu spielen ist“, fuhr Bürki fort.

Vielleicht wirkte bei dem Schweizer so kurz nach dem Schlusspfiff auch noch der Fust darüber mit, dass er in der 68. Minute einen Treffer aus 35 Metern durch Nils Petersen kassierte, weil er zu weit vor seinem Tor stand.

Bei Instagram stellte er anschließend noch einmal klar, was er mit seinen Aussagen vermitteln wollte: "Es ging mir nie darum, dass Fans nicht pfeifen sollen, wenn sie unzufrieden sind. Das maße ich mir überhaupt nicht an. Wenn wir nicht gut spielen, haben alle das Recht, ihre Enttäuschung zu zeigen. Mir ging es heute um Pfiffe ganz früh im Spiel. Nach dem zweiten oder dritten Ball, der zurückgespielt wurde oder der nicht ankam. Hier würde ich mir im Sinne aller Jungs mehr Unterstützung von einigen Zuschauern wünschen."

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