Lewandowski spielt auf der Insel vor

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Robert Lewandowski schließt einen Wechsel in die Premiere League nicht aus.

LONDON - Da kamen fast schon „Heimatgefühle“ auf. Zum zweiten Mal innerhalb von nur acht Tagen landete Robert Lewandowski, Torjäger des BV Borussia Dortmund, gestern Nachmittag in London.

Noch vor einer Woche verlor er im letzten WM-Qualifikationsspiel im Wembleystadion mit den Polen 0:2 gegen England, am Dienstag will er es im Emirates Stadion beim FC Arsenal mit den Schwarz-Gelben besser machen.

Es ist nicht auszuschließen, dass Lewandowski, der die Borussia am Ende der Saison verlassen wird, in Zukunft seine Brötchen auf der Insel verdienen wird. Der angeblich bereits feststehende Wechsel zum FC Bayern München gilt, seit Pep Guardiola an der Isar das Zepter schwingt, längst nicht mehr als sicher.

Und auch Lewandowski selbst hält sich inzwischen sämtliche Türen offen. Real Madrid soll die Fühler ausgestreckt haben. Die „Königlichen“ hatte der Pole im Halbfinale der Königsklasse mit vier Treffern im Alleingang „abgeschossen“. Doch Lewandowski zeigt schon seit längerer Zeit eine Vorliebe für England: „Eines Tages würde ich gerne in der Premier League spielen. Das wäre eine tolle Erfahrung."

Schon im letzten Wintertrainingslager der Borussia in La Manga wurden Gerüchte konkretisiert, dass es Lewandowski auf die Insel ziehen würde. Der 25-Jährige verweigerte damals in Spanien jedes Interview mit deutschen Medienvertretern, stand aber bereitwillig für Gespräche zur Verfügung, als eine Gruppe britischer Journalisten im Quartier eintraf. Fast wäre er schon vor seinem Engagement beim BVB dort gelandet.

Er bestätigte, dass es 2010 ein konkretes Angebot von den Blackburn Rovers besaß und bereits ein Gespräch mit dem damaligen Trainer Sam Allardyce geführt hatte, eher er sich doch für Dortmund entschied. Blackburn wäre heute sicherlich keine Option mehr, eher Chelsea, Arsenal, Manchester United oder City. Schließlich wollen seinen beiden Berater Maik Barthel und Cezary Kucharski kräftig mitverdienen.

Für BVB-Trainer Jürgen Klopp sind die Spekulationen um den Ausnahmestürmer längst kein Thema mehr. Er lobt ständig die professionelle Einstellung von Lewandowski auf dem Platz und ist sicher, dass er auch am Dienstag wieder alles für die Mannschaft geben wird. Das dürfte ohnehin keine Frage sein, immerhin kann er sich auf der größten Fußball-Bühne Europas präsentieren – und seinen Marktwert weiter steigern.  - P.Sch.

Quelle: wa.de

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