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Aubameyang ist im Training - Coach Stöger ist völlig entspannt

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Von: Martin Bytomski

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War pünktlich beim Training: BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang.
War pünktlich beim Training: BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang. © picture alliance / Guido Kirchner

Pünktlich kam er an - engagierte trainierte er: Pierre-Emerick Aubameyang hat zumindest bei der Trainingseinheit des BVB am Montag nicht erneut für Wirbel gesorgt.

Er wirkte so, als sei nichts gewesen. Pierre-Emerick Aubameyang nahm an der Trainingseinheit von Borussia Dortmund am Montag teil. So, als hätte es die Suspendierung vor der Partie gegen den VfL Wolfsburg (0:0) nicht gegeben. 

„Es ist keine Überraschung für mich. Ich bin davon ausgegangen, dass er zum Training kommt. Ich hätte auch keinen Grund gewusst, warum er nicht kommen sollte. Die Suspendierung war eine Entscheidung, die für die Partie gegen Wolfsburg gegolten hat. Ich habe da schon gesagt, dass er jederzeit die Möglichkeit hat, sich wieder so aufzustellen, dass er Teil der Mannschaft ist. Jetzt ist er soweit wieder auf der Linie“, sagte der betont entspannte Dortmund-Trainer Peter Stöger. 

Aubameyang ist pünktlich

Aubameyang war mit seinem grün-funkelnden Flitzer der Marke Aston Martin sogar einer der ersten am BVB-Trainingsgelände in Dortmund-Brackel. Bei der Laufeinheit zusammen mit den Reservisten flachste er herum. Von Isolation oder wütenden Mitspielern war nichts zu spüren. Das sieht auch Stöger so. „Ich habe nicht den Eindruck, dass er außen vor ist.“ 

Nach der Trainingseinheit legte er sogar noch allein einige Sprints hin. Es schien, als wolle er ein Zeichen setzen. Vor allem in Richtung seines Coaches, der sich zu der Zeit am Rande des Trainingsplatzes im Journalistengespräch befand. 

Gabuner mit freiwilliger Extraschicht

Der merkte zur Sonderschicht nur süffisant an: „Es ist kein Straftraining, denn dann würde ich daneben stehen.“ Der Österreicher machte gute Miene zum bösen Spiel. Auf Sicht dürfte das Verhältnis des Torschützenkönigs zur Borussia kaum noch zu kitten sein. 

Denn das Schwänzen der Mannschaftssitzung vor dem Rückrundenauftakt gegen die Niedersachsen hatte schon Züge des Theaters rund um Ousmane Dembélé. Der Franzose war im Sommer nicht zum Training erschienen und erzwang so den Wechsel zu seinem Herzensklub FC Barcelona. Immerhin: Das Schmerzensgeld für den Wechsel war äußerst üppig: Bis zu 150 Millionen Euro kassiert der BVB für den Tempodribbler, der in der katalanischen Hauptstadt aber bislang durch Verletzungen gestoppt wird. 

Arsenal mit Interesse an Aubameyang

Bei Aubameyang hingegen soll die Reise laut übereinstimmenden Meldungen eher auf die britische Insel gehen. Der FC Arsenal, wo seit wenigen Monaten der ehemalige Dortmunder Kaderplaner und Talent-Entdecker Sven Mislintat arbeitet, soll seine Fühler ausgestreckt haben. Im Gespräch sind rund 60 Millionen Euro Ablöse. Bis zum 31. Januar ist ein Verkauf möglich, anschließend schließt das Transferfenster in Deutschland. 

Nicht so weit in die Zukunft blickt Stöger. Für den 51-Jährigen steht die Partie am Freitag (ab 20.30 Uhr/Eurosport) bei Hertha BSC im Fokus. „Ich plane ihn für die Partie in Berlin ein“, so der aktuelle Stand in der Causa Aubameyang.

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