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Volle Stadien? Gesundheitsminister Spahn macht BVB, Schalke und Co. Hoffnung

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Von: Sven Schneider

Aktuell dürfen maximal 25.000 Zuschauer ins Stadion, um den BVB, Schalke und Co. live zu sehen. Das könnte sich bald ändern, wie Gesundheitsminister Jens Spahn erklärt.

Hamm - Mit dem Beginn der Saison 2021/22 ist ein Stück weit Normalität zurückgekehrt in die Fußball-Stadien Deutschlands. Borussia Dortmund, Schalke 04 und Co. dürfen wieder vor Zuschauern auflaufen. Das allerdings noch mit angezogener Handbremse. Aktuell unterliegt die maximale Zuschauerzahl bei Spielen einer Deckelung von 25.000. Das könnte sich sehr bald ändern.

Mehr Tickets für Fans? Jens Spahn macht BVB, Schalke und Co. neue Corona-Hoffnung

Denn laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist die Hoffnung der Klubs und Fans, bald wieder vor gefüllten Rängen zu spielen, nicht völlig unbegründet. „Ich denke, man kann eins machen: Dass man bei den Teilnehmerzahlen Geimpfte und Genesene anders rechnet als Getestete“, sagte Jens Spahn der Bild.

Derzeit regeln die Klubs den Einlass ins Stadion individuell. Borussia Dortmund setzt streng auf die 2G-Regel. Lediglich Genesene und diejenigen, die sich gegen das Coronavirus geimpft haben, haben die Möglichkeit, ein Ticket für ein Heimspiel des BVB zu ergattern. So durften beim DFL-Supercup 2021 gegen den FC Bayern 25.000 Menschen ins Dortmunder Stadion. Ausnahme bilden Kinder und Jugendliche, die noch nicht geimpft werden können oder noch nicht geimpft sind. Rund 1000 von ihnen dürfen auf den Rängen des BVB-Stadions Platz nehmen, um Erling Haaland, Marco Reus und Co. zu bestaunen.

Mehr Zuschauer in den Stadion? Kartenkontingent würde sich für Fans erhöhen

Schalke 04 hingegen setzt weiterhin auf die 3G-Regel. Bedeutet: Wer ein Heimspiel von Königsblau live im Stadion sehen möchte, muss entweder genesen, geimpft oder getestet sein. Als optimal sehen die Klubs die langsame Rückkehr zur Normalität aber nicht. „Auch mit 20.000 oder 25.000 Zuschauern fehlen uns zwei Millionen Euro pro Heimspiel. Unser Anspruch ist es, wieder schwarze Zahlen zu schreiben“, hatte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vor Kurzem gesagt.

Auch Fredi Bobic, Geschäftsführer von Hertha BSC, hatte die Deckelung der Zuschauerkapazität kritisch hinterfragt und gar eine Klage in Betracht gezogen. Gesundheitsminister Jens Spahn kommt den Bundes- und Zweitligisten nun offenbar entgegen. „Es können ohne Zweifel deutlich mehr Geimpfte und Genesene in einem Stadion - zumal unter freiem Himmel - dann auch als Zuschauer dabei sein, als es sonst möglich ist“, so Spahn.

Im Dortmunder Fanblock brennen Feuerwerkskörper.
Volle Stadien: Jens Spahn macht BVB, Schalke und Co. neue Corona-Hoffnung. © Bernd Thissen/dpa

Fans dürfen also hoffen, dass sich Angebot und Nachfrage für Karten einpendeln. Zumal es für Nicht-Dauerkarten-Besitzer aktuell oftmals schwierig ist, an Tickets für das Stadion heranzukommen. Dass Eintrittskarten in den freien Verkauf gelangen, wir kürzlich bei Borussia Dortmund, darf wohl als Ausnahme gewertet werden.

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