BVB-Rückkehrer

Hummels wehrt sich gegen Kovac' Vorwurf: "Das stimmt einfach nicht"

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Mats Hummels kehrte in diesem Sommer vom FC Bayern zum BVB zurück.

Mats Hummels spricht erstmals öffentlich über seine Rückkehr vom FC Bayern zum BVB. Dabei sagt er auch etwas zu den Vorwürfen von FCB-Coach Niko Kovac.

Dortmund - Rio-Weltmeister Mats Hummels will eine Rückkehr in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nicht kategorisch ausschließen. "Wenn ich irgendwann noch einmal das Trikot für Deutschland anziehen darf, würde ich mich nicht dagegen wehren. Auf dem Zettel habe ich das nicht und werde die Länderspielpause anderweitig nutzen. Aber ich spiele noch ein paar Jahre, schauen wir einfach, was passiert", sagte der 30 Jahre alte Abwehrspieler von Borussia Dortmund, der von Bundestrainer Joachim Löw im Frühjahr aussortiert worden war, im kicker-Interview.

Seinen Abschied im Sommer vom FC Bayern hatte der Münchner Trainer Niko Kovac als "Flucht" vor dem Konkurrenzkampf beim Rekordmeister bezeichnet. "Das stimmt einfach nicht. Mehr sage ich dazu nicht", so Hummels. Er habe "kein Interesse daran, nachzukarten. Ich hatte eine gute Zeit bei den Bayern."

Watzke lieferte das größte Argument

Die Gründe für seine Rückkehr zum BVB würden "erst einmal in einer hervorragenden Mannschaft" liegen. Die drei Transfers, die schon vor mir getätigt wurden (Julian Brandt, Thorgan Hazard, Nico Schulz, Anm. d. Red.) plus die Mannschaft, die schon da war, stimmen mich zuversichtlich, dass es auf dem Platz richtig Spaß machen kann. Dass wir attraktiv und erfolgreich spielen können."

Am meisten habe ihn aber Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke "mit der Rolle getroffen, die ich einnehmen soll - auch mit anzuführen. Das war für mich mit der größte Anreiz", betonte Hummels: "Ich will mit Leben füllen, was von mir erwartet wird: gut zu spielen, die Verantwortung mit zu übernehmen, wenn es mal nicht läuft, in schwierigen Situationen meinen Mann zu stehen und die anderen mitzureißen."

Hummels will Siegermentalität reinbringen

Es sei schon sein "Anspruch", führte Hummels weiter aus, "Siegermentalität mit reinzubringen. Man muss anerkennen, dass die Siegermentalität in München nicht die schlechteste ist. Das sieht man seit mehr als 40 Jahren. So unterschiedlich die Kulturen der Klubs auch sind: Es muss mein Ziel sein, diese Haltung jetzt auch in Dortmund noch stärker mit reinzubringen."

Deshalb komme er auch nach Dortmund "mit großen Ambitionen" - auch in der Königsklasse. "Ich sage gewiss nicht: Wenn wir in der Champions League das Achtelfinale erreichen, sollten wir zufrieden sein. Mit unserer Mannschaft müssen wir uns auch in diesem Wettbewerb große Ziele setzen - ohne dass wir zu den Topfavoriten auf den Titel zählen."

sid/WA

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Quelle: wa.de

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