Borussia Dortmund

Diallo will den nächsten Schritt beim BVB machen

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BVB-Neuzugang Abdou Diallo (rechts), hier im Gespräch mit Sebastian Rode, will den nächsten Schritt machen.

Nur ein Jahr stand Abdou Diallo für den FSV Mainz 05 auf dem Rasen. Sein Wechsel zu Borussia Dortmund soll ihm Türen öffnen.

Dortmund - Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat 28 Millionen Euro für Abdou Diallo an den FVS Mainz 05 gezahlt. Der Innenverteidiger soll Lücken schließen, wo keine sein dürften. In der Defensive. Auf der am Donnerstag zu Ende gehenden USA-Reise äußerte sich der 22-Jährige erstmals in einer Journalistenrunde. Noch auf Englisch - obwohl er drei Stunden pro Woche Deutsch lernt. Da berichtet unter anderem das Fachmagazin Kicker.

Der junge Franzose wirke "ambitioniert und motiviert". Der BVB soll die nächste Sprosse seiner Karriereleiter sein.  "Warum sollten wir nicht sogar um Platz eins spielen?", fragt er lächelnd in die Runde. Diallo. Einer, der ganz nach oben will.

Spricht Favres Sprache

In Dortmund fühlt er sich wohl schon ganz wohl. Mit Lucien Favre kann er sich in seiner Muttersprache unterhalten. "Wir haben ein junges Team mit vielen sehr guten Spielern und einem Top-Coach, der auch noch französisch spricht. Das macht es einfacher für mich", so Diallo.

Er hätte "andere Angebote" gehabt, entschied sich aber für Schwarz-Gelb. "Der BVB ist ein großer Klub mit Ambitionen. Die habe ich auch", sagt er. Und: "Mainz war wirklich gut, aber ich will mich weiterentwickeln. Dafür brauche ich einen größeren Verein. Als der BVB dann auf mich zukam, war es unmöglich, Nein zu sagen."

Bundesliga passt zu ihm

Auch sei die Bundesliga genau richtig für Diallo. "Im Vergleich zur französischen Liga ist die Bundesliga intensiver. Man muss viel laufen und pressen, pressen, pressen. Gerade für junge Profis ist diese Liga ideal, weil sie hier Vertrauen spüren und spielen können", sagt der Borussen-Neuzugang.

Neben den Ambitionen in seinem Klub, will er aber auch in der französischen Auswahl auf sich aufmerksam machen. Einer, der Führung übernimmt. "Ich bin der Kapitän der U 21, da muss die A-Nationalmannschaft mein Ziel sein. Auch vor diesem Hintergrund muss man meinen Wechsel sehen: Wenn ich für Frankreich spielen will, muss ich bei einem großen europäischen Klub unter Vertrag sein", so Diallo. 

Kontakt zu Dembelé

Über den BVB also den Sprung schaffen. Das hatte schon mal einer vor. Ousmane Dembelé. Die Geschichte ging für beide Seiten nicht gut aus. Gefühlstechnisch jedenfalls. Finanziell schon. Diallo gibt zu: "Ich habe vor meinem Wechsel zum BVB mit ihm gesprochen. Er hat mir geraten: Mach das, geh nach Dortmund, du wirst viel lernen! Wir haben nur über mich gesprochen - und nicht darüber, ob ihm die Umstände seines Wechsels nach Barcelona leidtun."

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Quelle: wa.de

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