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Marco Reus fehlt dem BVB auch gegen Kopenhagen - „Schmerzen wurden wieder mehr“

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Von: Erik Hlacer

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BVB-Kapitän Marco Reus fällt wie befürchtet länger aus. Der Kapitän fehlte nicht nur in der Bundesliga gegen Frankfurt, sondern jetzt auch in der Champions League.

Update, Dienstag, 12.30 Uhr: Marco Reus fällt auch beim Champions-League-Spiel gegen den FC Kopenhagen am Mittwoch (21 Uhr) aus. Borussia Dortmund hat die Reise zum letzten Gruppenspiel ohne den Kapitän angetreten. Der 33-Jährige fehlte beim Abflug des Fußball-Bundesligisten am Dienstagvormittag vom heimischen Airport.

Reus hatte sich Mitte September eine Bandverletzung im Sprunggelenk zugezogen. Ein Kurz-Comeback einen Monat später verursachte einen Rückschlag. Damit wird die Zeit für den Nationalspieler knapp, sich für den deutschen WM-Kader zu empfehlen. Bis zum Start der finalen Turnier-Vorbereitung für die Endrunde ab 20. November in Katar kann er nur noch gegen Bochum, Wolfsburg und Mönchengladbach Spielpraxis sammeln.

BVB-Kapitän Marco Reus wieder mit Schmerzen - Frankfurt-Spiel kommt zu früh

[Erstmeldung] Hamm - Ganz wollte BVB-Coach Edin Terzic den Einsatz von Marco Reus gegen Eintracht Frankfurt am Samstagabend (18.30 Uhr) noch nicht abschreiben. Doch der Trainer machte auf der Pressekonferenz am Tag vor dem Spiel auch klar: Borussia Dortmund werde mit seinem Kapitän vorsichtig umgehen müssen, nachdem bei ihm zuletzt wieder Schmerzen aufkeimten. Ein zu früher Einsatz könnte das bewirken, was man in Dortmund unbedingt vermeiden will: eine schwerere Verletzung bei Marco Reus mitsamt längerer Ausfallzeit.

Im Revierderby gegen Schalke noch mit einer Trage vom Platz getragen, wurde Marco Reus nach vermeintlich überstandener Sprunggelenksverletzung beim Gastspiel in Berlin (0:2) wieder eingewechselt und spulte dort 45 Minuten ab, nachdem Edin Terzic zuvor bereits eine Andeutung gemacht hatte, Reus wieder bringen zu wollen. Doch kam der Einsatz rückblickend zu früh?

„Man hat ihm nichts angemerkt. Er hat dann aber nach dem Spiel signalisiert, dass es eine Szene gab, wo er den Fuß wieder gespürt hat und die Schmerzen dann wieder mehr wurden“, kommentierte Terzic die Verletzung von Reus nach dem Spiel gegen Union. Seitdem sind drei Pflichtspiele vergangen - allesamt ohne Marco Reus. Nun geht es gegen Frankfurt, wo Borussia Dortmund nur zu gerne wieder auf die Dienste seines Spielführers zurückgreifen würde.

Borussia Dortmund: Coach Terzic will längeren Ausfall von Reus vermeiden

Doch Terzic machte keinen Hehl daraus, dass es eng wird. „Es bleibt das große Fragezeichen bei Marco Reus“, betonte der 39-Jährige am Freitag. „Er fühlt sich wieder besser in den letzten Tagen und wird heute mit uns auf dem Platz stehen.“ Das sei jedoch längst kein Indikator dafür, dass Reus gegen Frankfurt auch wirklich spiele. Stattdessen will man behutsam mit ihm umgehen. „Deshalb sind wir da jetzt einen Ticken vorsichtiger, dass es nichts Langfristiges wird“, so Terzic.

Vor diesem Hintergrund erscheint es unwahrscheinlich, dass Reus bei der Partie zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund, die auch im TV übertragen wird, auf dem Rasen stehen wird. Und wenn, dann wohl nicht von Beginn an, so stellte Terzic seinem Routinier maximal einen Platz im BVB-Kader, nicht aber in der Startelf, in Aussicht. „Wir werden nach dem Training entscheiden, ob es reicht für den Spieltagskader.“

Borussia Dortmund in Frankfurt ohne Raphael Guerreiro

Ausschließen könne man einen Einsatz von Marco Reus gegen Eintracht Frankfurt dennoch nicht. Anders sieht es aus bei Dortmunds Linksverteidiger Raphael Guerreiro. Er sei laut Terzic neben den Langzeitverletzten um Jamie Bynoe-Gittens der einzige, der definitiv ausfallen werde. „Er hat weiterhin muskuläre Probleme, sodass wir sogar schon davon ausgehen, dass es auch für Dienstag nicht reicht“, sagte Terzic. Am kommenden Dienstag trifft Borussia Dortmund zum Abschluss der Champions-League-Gruppenphase auf den FC Kopenhagen.

Bei Guerreiro schaue man eher, „dass er fit wird fürs Bochum-Spiel“, so Terzic. Im kleinen Revierderby könnte dann auch wieder Marco Reus mitmischen - sofern sein Heilungsprozess nach Plan verläuft und er gegen Frankfurt den erwarteten Schongang erfährt.

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