Nach der Partie bei Bergamo

Kommentar: Stöger-Handschrift? Fehlanzeige!

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Peter Stöger hat dem BVB noch keine Handschrift verpasst.

Die Ergebnisse stimmen, doch spielerisch liegt noch viel im Argen. Ein Kommentar zur aktuellen Lage beim BVB.

Reggio nell'Emilia – Jürgen Klopp: Gegenpressing. Thomas Tuchel: Ballbesitzspiel. Große Trainer stehen für eine bestimmte Spielidee. Ihre Handschrift ist auf dem Platz zu sehen. Doch für das, was Borussia Dortmund im Augenblick spielt, gibt es keinen Ausdruck. 

Das Spiel ist defensiver als der wilde Hurra-Fußball, den Peter Bosz während seiner viermonatigen Amtszeit hat spielen lassen. Es ist etwas schneller, als es unter Ballbesitzfanaktiker Tuchel gewesen war. Aber von dem blitzartigen Umschaltspiel, das einst unter Klopp die Zuschauer begeisterte, ist im Augenblick auch nichts zu sehen. 

Wofür steht Stöger?

Kurzum: Wofür der aktuelle Trainer, Peter Stöger, steht, ist ein Rätsel. Zwar ist der Borussia im Augenblick das Spielglück treu und die Ergebnisse stimmen, doch ein Philosophie ist nicht zu erkennen. Die Punkte werde vor allem dank der individuellen Klasse von Stars wie Marco Reus, Mario Götze oder Michy Batshuayi eingefahren. Es muss zwingend eine Idee her, für was der BVB steht, vor allem: für welchen Fußball Stöger steht. 

Ändert sich das nicht in den kommenden Wochen, wäre es von den Dortmunder Verantwortlichen fahrlässig, sich nicht nach Alternativen für den Sommer umzusehen. Denn dann endet der Vertrag des Österreichers. Und womöglich auch eine Zeit des Fußballs ohne Plan.

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Quelle: wa.de

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