Gute Nachrichten von Gündogan und Piszczek

BVB: Keine großen Sprüche vor dem Derby

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DORTMUND - Die zwei Derbyniederlagen in der vergangenen Saison tun noch weh. Sie liegen wie ein Schatten über der Saison, sagt BVB-Trainer Jürgen Klopp. Große Kampfansagen gibt es vor dem Spiel aber nicht.

Von Peter Schwennecker

Am späten Mittwochabend erhielt Jürgen Klopp, Trainer des BV Borussia Dortmund, noch eine SMS von Kevin Großkreutz. Der Außenverteidiger, der mit seinem sensationellen Flankenlauf in London den 2:1-Siegtreffer bei Arsenal einleitete, hatte mit Freude registriert, dass die inzwischen 87-jährige Trainer-Legende Rudi Gutendorf ihn in der Talk-Runde bei Markus Lanz als „aktuell einen der besten deutschen Fußballer“ bezeichnete. „Der Mann hat Ahnung“, simste Großkreutz seinem Chefcoach. „Dann hat Kevin mich noch darauf hingewiesen, dass wir am Samstag ein sehr wichtiges Spiel haben“, erzählte Klopp weiter. „Daraufhin habe ich ihn ins Bett geschickt.“

Bilder vom vergangenen Derby

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Denn welche Bedeutung das Derby am Samstag beim FC Schalke 04 hat, weiß auch der gebürtige Schwabe. „Wir haben in einer Saison 32 Bundesligaspiele und zwei Derbys“, erklärte Klopp, dessen Wunsch nach einem Sieg vor allem wegen der zwei Pleiten im Vorjahr außergewöhnlich groß ist. „Diese beiden Niederlagen lagen am Ende wie ein großer Schatten über einer eigentlich guten Saison“, erklärte der BVB-Trainer. Kevin Großkreutz ist als Dortmunder Urgestein natürlich besonders heiß auf dieses Spiel, vermeidet es aber inzwischen, den Mund in der Öffentlichkeit allzu voll zu nehmen. „Kevin ist erwachsener geworden“, erklärte Klopp. „Dass er aber innerhalb der Mannschaft den einen oder anderen Teamkameraden direkt ansprechen wird, dürfte aber klar sein.“

Mit Erleichterung registrierte der Trainer, dass alle Spieler gesund aus London zurückgekehrt sind. „Es gibt zwar kleine Wehwehchen, aber keine, die einen Einsatz am Samstag verhindern würden“, betonte Klopp. Zudem hat Sebastian Kehl inzwischen Einheiten mit dem Team absolviert, dürfte in der kommenden Woche komplett ins Mannschaftstraining einsteigen. Große Fortschritte bescheinigte Klopp auch den Rekonvaleszenten Ilkay Gündogan und Lukasz Piszczek. „Es sieht positiv aus“, bestätigte Klopp. „Beide haben bereits einige Laufeinheiten absolviert, dabei ohne Probleme die Belastung gesteigert. Und Piszczek hat sogar schon mit dem Ball gearbeitet.“ Allerdings wollte er noch keinen Zeitpunkt für ein Comeback nennen. „Wir wollen sie damit nicht unter Druck setzen“, sagte der Coach. „Aber wird sind jederzeit dazu bereit, sie zu integrieren.“

Quelle: wa.de

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