Fanreaktion nachvollziehbar

BVB-Kapitän Hummels: Noch 15 Spiele Kampf

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DORTMUND - Borussia Dortmund steht nach der Pleite gegen den FC Augsburg am Abgrund. BVB-Kapitän Mats Hummels stellt sich hinter Trainer Jürgen Klopp und erwartet nun 15 Kampfspiele.

Von Heinz Büse

Der Dortmunder stellte sich nach dem Spiel den Fragen der Journalisten. 

Die BVB-Fans haben heute erstmals in dieser Saison ihren Unmut bekundet. Haben Sie dafür Verständnis?

Hummels: "Wenn man nach dem 19. Spieltag auf dem 18. Tabellenplatz steht, wäre es eine Frechheit, wenn einer von uns auf diese Reaktion sauer wäre."

Wie erklären Sie sich die Entwicklung?

Hummels: "Unser Problem ist ganz einfach, dass wir nicht in Führung gehen. Uns erwarten jetzt 15 Spiele Kampf, alles Spielerische ist dann Bonus. Wir wissen, dass sich jetzt alles zu 98 Prozent über Kampf definiert. In die letzten zwei Prozent müssen wir noch ein bisschen Lockerheit reinbekommen, so dass wir vor dem Tor die richtigen Entscheidungen treffen."

Nach der Vorbereitung hieß es, es werde alles besser. Nun steht der BVB mal wieder mit leeren Händen da und bleibt Letzter.

Hummels: "Natürlich hatten wir uns nach dem Punktgewinn in Leverkusen heute mehr versprochen. Freiburg wird das nächste hammerharte Spiel. Wir müssen die Effektivität erhöhen. Ich habe vor dem Spiel in der Stadionzeitschrift gelesen, dass wir in dieser Saison 270:140 Torchancen hatten und trotzdem Letzter sind. Ich bin mir ziemlich sicher, das hat es noch nie gegeben und wird es auch nie wieder geben."

Die Spiele werden nicht mehr. Steigt deshalb der Druck?

Hummels: "Den Druck haben wir jetzt schon seit dem siebten oder achten Spieltag. Da hatten wir noch andere Ziele. Da hatten wir den Druck zu gewinnen, um eventuell noch oben reinzukommen. Jetzt haben wir den Druck, unten rauszukommen. Aber natürlich ist die Situation schlimmer als jede, die wir bisher erlebt haben. Aber damit kann man klar kommen."

Befürchten Sie, dass nun eine Trainerdiskussion aufkommt?

Hummels: "Mir ist völlig egal, was außen diskutiert wird. Ich denke nicht, dass das der richtige Schritt für uns wäre. Deswegen ist das für keinen in unserer Mannschaft ein Thema." - dpa

Quelle: wa.de

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