BVB-Geschäftsführer Watzke zurückhaltend zu Schmidt-Sperre

Leverkusen - Borussia Dortmund hat sich zurückhaltend über die vom DFB-Sportgericht verhängten Strafen gegen Bayer Leverkusens Trainer Roger Schmidt und dessen Sportdirektor Rudi Völler geäußert. "Es war doch klar, dass es Konsequenzen haben würde. Mehr möchte ich dazu nicht sagen", meinte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. 

Schmidt ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes für drei Spiele gesperrt worden. Das Innenraumverbot für zwei weitere Partien wurde bis zum 30. Juni 2017 zur Bewährung ausgesetzt. Außerdem muss er eine Geldbuße von 20.000 Euro zahlen. Schmidt hatte sich beim Bundesliga-Spiel gegen den BVB am Sonntag (0:1) geweigert, den Innenraum zu verlassen und auf die Tribüne zu gehen. 

Daraufhin hatte Schiedsrichter Felix Zwayer die Partie für neun Minuten unterbrochen. Bayer-Sportdirektor Rudi Völler wurde "wegen unsportlichen Verhaltens" zu einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt. 

"Wenn man solche Aussagen tätigt, muss man damit rechnen, dass es Probleme gibt", kommentierte Watzke die Sanktion gegen den Weltmeister von 1990. Völler hatte Referee Zwayer nach dem Abpfiff verbal attackiert. - dpa

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Quelle: wa.de

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