Lange Mängel-Liste

Diese Baustellen muss Favre beim BVB beackern

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Lucien Favre wird am Juli Cheftrainer von Borussia Dortmund.

Lucien Favre wird sich wohl schon vor seinem offiziellen Dienstantritt bei Borussia Dortmund Gedanken machen, wo er den Hebel ansetzt. Baustellen gibt es beim BVB viele.

Dortmund - Der aktuell prägende Begriff bei Borussia Dortmund lautet „Neustart“. Was für Marcel Schmelzer auch ein Grund war, sein Kapitänsamt niederzulegen.

Einleiten und forcieren soll ihn vorwiegend der neue Trainer. Doch neben dem Neuen muss sich Lucien Favre auch den „Altlasten“ widmen, durch die der BVB eine Saison spielte, die für die Verantwortlichen eine enttäuschende war. Der WA zeigt, um welche Probleme sich der 60-Jährige kümmern muss.

Echter Stürmer: Seit dem Abgang von Pierre-Emerick Aubameyang und der Verletzung von Michy Batshuayi, der nach seiner Leihe ohnehin zum FC Chelsea zurückkehrt, haben die Dortmunder keinen richtigen Angreifer mehr in ihrem Kader.

Der Versuch von Favres Vorgänger Peter Stöger, dies mit einer flexiblem Offensiv-Reihe zu kompensieren, ging nur bedingt gut. Und weil Alexander Isak mit seinen 18 Jahren noch nicht weit ist, muss ein gestandener Stürmer her.

Zuletzt wurde Alvaro Morata mit dem BVB in Verbindung gebracht. Auch Mario Balotelli wird genannt, mit dem Favre zuletzt in Nizza arbeitete. Seine Bilanz: 18 Tore in 28 Liga-Einsätzen.

Kommentar: Favres Verpflichtung ist für Watzke und Co. nur kurz ein Grund zum Durchatmen

Defensive: Seit dem Harakiri von Peter Bosz ist die Borussia nie wieder so richtig sattelfest geworden. Zwar gelang es Stöger, das Konstrukut zu stabilisieren. Doch wenn der Gegner den Ansatz hatte, den BVB mit Tempo zu überrennen, hatten die Schwarz-Gelben Probleme, mit dieser Geschwindigkeit mitzuhalten.

Durch den sehr wahrscheinlichen Abgang von Sokratis muss mindestens ein neuer Innenverteidiger her, auch ein Backup für Lukasz Piszczek auf der rechten Seite ist angedacht.

Von Köppel bis Favre: Die BVB-Trainer seit den Neunzigern

Mario Götze: Der WM-Held von 2014 ist im absoluten Formtief. Spielwitz und Kreativität blieben beim 25-Jährigen zuletzt auf der Strecke.

„Bessermacher“ Favre hat nun die Aufgabe, aus Götze wieder das herauszukitzeln, was in ihm steckt und ihm das Vertrauen zu schenken, das er von einem Coach benötigt.

Favre: Ein schwieriger Typ wie Guardiola

Spielidee: Unter Stöger war zuletzt nicht mehr zu erkennen, wofür der BVB eigentlich steht. Nun liegt es an Favre, den Dortmundern wieder eine fußballerische Identität zu schaffen, in der klar zu sehen ist, was die Truppe mit und ohne Ball zu tun hat.

Der Schweizer sagte einst: „Die meisten Tore fallen nach ein, zwei oder drei Ballkontakten.“ Heißt: Pressing, Kurzpassspiel, Konter, Umschalten: „Die Entwicklung einer Mannschaft ist nie vollendet.

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Quelle: wa.de

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