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BVB: Drei Dinge, die im DFB-Pokal gegen 1860 München auffielen

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Von: Sven Schneider

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Borussia Dortmund erledigte die erste Pflichtspielaufgabe gegen 1860 München souverän mit 3:0. Drei Dinge fielen beim DFB-Pokal-Spiel besonders auf.

München - Borussia Dortmund zieht souverän in die 2. Runde des DFB-Pokals ein. Den Drittligisten 1860 München ließ der BVB-Kader rund im Kapitän Marco Reus nicht den Hauch einer Chance. Und das wortwörtlich. Denn die Münchner hatten tatsächlich keine nennenswerte Torchance. Auf der gegenüberliegenden Seite wirbelte besonders einer und trieb die Defensive zur Verzweiflung. Wir fassen drei Dinge zusammen, die beim Klub aus Dortmund gegen 1860 München auffielen.

BVB: Drei Dinge, die im DFB-Pokal gegen 1860 München auffielen

Donyell Malen fühlt sich pudelwohl auf der Außenbahn: Es war die wohl größte Bestätigung, die ein Offensivspieler bekommen kann. 1860-Coach Michael Köllner tauschte das Personal aus. Und das gerade einmal nach 20 Spielminuten. Rechtsverteidiger Christopher Lannert hatte früh Feierabend, nachdem er immer wieder das Nachsehen gegenüber Donyell Malen hatte, der den 24-Jährigen schlichtweg schwindelig spielte.

Ein Haken nach links, eine Finte nach rechts - Lannert holte sich erst die Gelbe Karte ab nach Trikotzupfer, dann den Ball aus dem Netz, nachdem Donyell Malen mit Hilfe des Innenpfostens ins Netz traf. Mit seiner Schnelligkeit und Dribbelstärke ist Donyell Malen bestens aufgehoben auf der Außenbahn des BVB. Hatte Dortmunds Neuzugang der Vorsaison noch in der vergangenen Spielzeit noch Probleme sich zurechtzufinden bei Schwarz-Gelb, könnte er nun unter Trainer Edin Terzic aufblühen. „Donyell Malen hat besonders viel Spaß gemacht“, sagte der BVB-Coach folgerichtig nach dem Spiel im ZDF.

BVB: Donyell Malen überzeugt - Innenverteidigung ohne Mats Hummels?

Keine Stammplatzgarantie mehr für Mats Hummels beim BVB: Hatte der Weltmeister von 2014 beinahe ein Stammplatzgarantie, wenn er denn fit ist, so könnte es in der laufenden Saison ziemlich eng werden für Mats Hummels. Im DFB-Pokal bei 1860 München fand sich der Routinier auf der Ersatzbank wieder und ersetzte nach der Pause Niklas Süle in der Innenverteidigung von Borussia Dortmund. Bis dato hatte das neue Innenverteidiger-Duo Nico Schlotterbeck/Niklas Süle zwar kaum etwas zu tun.

Dennoch war besonders der Neuzugang aus Freiburg besonders dann mit Monster-Grätsche da, wenn er mal gebraucht wurde. „Die beiden müssen zeigen, dass wir richtig lagen. Und Mats (Mats Hummels, Anm. d. Red.) kann dann zeigen, dass wir falsch entschieden haben. Er geht damit professionell um, ich bin mir sicher, dass wir uns auf ihn verlassen können“, sagte Edin Terzic noch vor dem Anpfiff.

Recht hat er. In einem Interview verriet Mats Hummels kürzlich, er würde sich sehr über den neuen Konkurrenzkampf beim BVB freuen. Zugleich will er sich für die WM 2022 präsentieren. Allerdings hatte die direkte Konkurrenz um die Startplätze in der Innenverteidigung die Oberhand am Freitagabend. Ein leichter Fingerzeig von Edin Terzic für die Zukunft.

BVB: Neue Körpersprache bei Borussia Dortmund? Terzic sehr zufrieden

Souverän, dominant, erwachsen: Sicherlich, das Duell mit dem Drittligisten sollte nicht überbewertet werden. Schließlich wurde Borussia Dortmund seiner Favoritenrolle als Vizemeister gerecht gegen überforderte Hausherren. Dennoch dürfte der Auftritt des BVB den einen oder anderen Fan optimistisch stimmen. War der FC Schalke 04 noch in der Vorsaison gegen 1860 München gescheitert, ließ Schwarz-Gelb nichts anbrennen.

Weil über 90 Minuten jeder Zweikampf angenommen wurde. Tiefschlafphase oder Leichtsinnige Fehler wie in der Vorsaison - Fehlanzeige. „Es war ein sehr gutes Spiel von uns, sehr dominant, sehr erwachsen. In der zweiten Halbzeit war nicht alles gut, aber zum jetzigen Zeitpunkt und da wo wir jetzt stehen, war das eine gute Leistung“, war Edin Terzic sehr zufrieden. Wie weit die Mannschaft ist, wird der Bundesliga-Auftakt gegen Bayer Leverkusen kommendes Wochenende zeigen.

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