Vor der Partie in Bremen

BVB-Coach Stöger: Mit einem guten Gefühl in die Champions League

+
Ist vor der Partie beim SV Werder Bremen guter Dinge: Dortmunds Trainer Peter Stöger.

Der Kurs stimmt, die Qualifikation für die Königsklasse ist in greifbarer Nähe. Nicht nur das sorgt beim BVB-Trainer Peter Stöger für Optimimus.

Dortmund. Die Rechnung ist simpel. Wenn der BV Borussia Dortmund aus den nächsten beiden Bundesligaspielen am Sonntag (18 Uhr) bei Werder Bremen und am folgenden Samstag (15.30) gegen den FSV Mainz 05 sechs Punkte holt, dann ist er sicher für die Champions League qualifiziert. 

Zudem würden sich die Schwarz-Gelben zum Saisonkehraus in Sinsheim ein mögliches Finale um die Königsklasse bei der TSG Hoffenheim ersparen.

Stöger will an Partie gegen Bayer anknüpfen

Auch Trainer Peter Stöger wäre froh darüber, wenn er seine Mission bei den Westfalen vorzeitig erfüllen könnte. Voraussetzung dafür wäre aber, dass die Mannschaft an die Galavorstellung gegen Bayer Leverkusen (4:0) anknüpft. 

Doch sicher ist das nicht, denn dem BVB fehlte in jüngster Vergangenheit vor allem die Konstanz. „Bisher ist es uns nicht gelungen, zwei oder drei so richtig gute Spiele hintereinander zu zeigen“, sagt der Coach. „Doch nach der Trainingswoche habe ich ein gutes Gefühl. Es war Zug drin, auch Spaß, ohne dabei die nötige Konzentration zu verlieren.“

Guerreiro ist eine Option

Die Personalsituation in Dortmund verbessert sich weiter. Shinji Kagawa kehrte ins Mannschafstraining zurück, auch Raphael Guerreiro hat erste Sequenzen mit dem Team absolviert. Während der Japaner durchaus schon für die Partie in Bremen in den Kader rutschen könnte, muss der Portugiese auf sein Comeback etwas warten. 

Ob Kapitän Marcel Schmelzer, der vor dem Spiel gegen Leverkusen vom Trainer ausgebootet und auf die Tribüne verbannt wurde, mit nach Bremen reisen darf, ließ der Trainer offen. „Der BVB ist ein großer Klub, da sitzen richtig gute Spieler auch schon einmal auf der Bank oder Tribüne“, erklärt Stöger, der mit der Reaktion Schmelzers aber zufrieden war. 

Schmelzer ist unzufrieden

„Wenn Spieler auf der Tribüne sitzen, dann sind sie nicht unbedingt bester Laune“, betont der Österreicher. „Anders wäre das auch höchst fragwürdig. Marcel hat das aber gut angenommen und sich entsprechend gezeigt. Seine Chancen, dabei zu sein, sind nicht kleiner geworden.“ 

Allerdings gibt es für den Coach wenig Argumente, die gegen Leverkusen so überzeugende Mannschaft zu verändern. „Ich habe keinen gesehen, der es nicht verdient hätte, wieder in der Startelf zu stehen“, beteuert Stöger. 

BVB-Kapitän droht erneut die Zuschauerrolle

Gleiches gilt für die Reservisten, die unter der Woche bei den Übungseinheiten ebenfalls gut gearbeitet haben. Schlechte Karten also für Schmelzer mit Blick auf die Partie in Bremen.

Verpassen Sie keine Nachricht zu Borussia Dortmund und werden Sie Fan unserer Facebook-Seite.

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare