Borussia Dortmund

BVB-Boss Watzke in den Vorstand der Klubvereinigung ECA gewählt – Absprache mit Carro

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BVB-Boss Hans-Joachim Watzke ist jetzt Vorstandsmitglied der ECA.

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke sitzt jetzt im Vorstand der Klubvereinigung ECA. Dabei will er nicht nur Borussia Dortmund vertreten.

Dortmund – Hans-Joachim Watzke ist eines von 13 neuen Mitglieder des 24-köpfigen Gremiums im Vorstand der Klubvereinigung ECA. Die European Club Association ist selbstständige Interessenvertretung der europäischen Fußballvereine. BVB-Boss Watzke vertritt dort also nicht nur Borussia Dortmund.

"Es ist mir ein großes Anliegen, mich für einen möglichst ausbalancierten Fußball einzusetzen und mich aktiv in den Diskurs einzubringen", erklärte Watzke. Er würde die komplette Bundesliga gerne vertreten, hat sich vorher mit seinem Leverkusener Kollegen Fernando Carro auch extra abgesprochen.

Watzke und Carro haben sich vor der Wahl abgesprochen

Carro gehört künftig dem Uefa Club Competition Committee (CCC) an, das sich aus Vertretern der ECA sowie Mitgliedern der UEFA zusammensetzt und dem Exekutiv Komitee der UEFA vorgeschaltet ist. Carro ist einziges deutsches Mitglied.

Watzke und Carro hatten das vorher abgesprochen. Der Leverkusen-Manager sollte sich für das CCC bewerben, der BVB-Boss für die ECA – um nicht gegeneinander antreten zu müssen. "Der europäische Vereins-Fußball steht vor bedeutenden Weichenstellungen. Es wird darauf ankommen, unterschiedliche Interessen zu bündeln und tragfähige Lösungen für alle Beteiligten zu finden", sagte Carro.

Rummenigge war lange Chef der ECA – jetzt mischt Watzke mit

Vom ECA-Gründungsjahr 2008 bis 2017 war Karl-Heinz Rummenigge Chef der Club-Vereinigung. Als Nachfolger wurde der Italiener Agnelli bestimmt, Rummenigge zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Im März war Watzke beim Versuch, in die ECA gewählt zu werden, an Ivan Gazidis vom AC Mailand gescheitert. Den Vorsitz hat auch weiterhin Andrea Agnelli, Clubchef von Juventus Turin. Die weiteren Vertreter erhalten ihre Posten durch Vergabe. Demnach galt der Sitz von Bayern-Anwalt Michael Gerlinger (46) als neuem Verwaltungsrat der UEFA-Vermarktungstochter (Club Competitions SA) bereits im Vorfeld als sicher. 

In seiner Eigenschaft als BVB-Boss muss sich Watzke derweil mit anderen Theman rumschlagen. So hagelte es zuletzt Kritik von Bayern-Stürmer Robert Lewandowski, Ex-Stürmer Andrej Yarmolenko und sogar von England-Coach Gareth Southgate. Letzterer hatte Jadon Sancho – dessen Rating bei FIFA20 für Irritationen sorgte – indirekt einen Vereinswechsel nahegelegt. maho/dpa

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Quelle: wa.de

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