1. come-on.de
  2. Sport
  3. BVB 09

„Werden uns bestimmt wieder die Hand geben“: FCB-Sportvorstand hakt BVB-Streit ab

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Sven Schneider

Der Streit zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern in Person von Michael Zorc und Hasan Salihamidzic prägte die Schlagzeilen. Nun äußerten sich beide.

Hamm - Es war das Gesprächsthema am vergangenen Wochenende. Borussia Dortmund hatte soeben Bayer Leverkusen in der Bundesliga besiegt. Beim fulminanten 4:3-Erfolg des BVB-Kaders stand auch Kapitän Marco Reus in Dortmunds Startaufstellung. Zuvor war er vorzeitig von der deutschen Nationalmannschaft während der Länderspielpause abgereist. Das gefiel FC Bayerns Sportvorstand Hasan „Brazzo“ Salihamidzic überhaupt nicht.

FußballvereinBorussia Dortmund
TrainerMarco Rose
LigaBundesliga
Gründung19. Dezember 1909, Dortmund

BVB: Bayern-Sportvorstand „Brazzo“ Hasan Salihamidzic hakt Dortmund-Streit ab

Mittlerweile scheint Gras über die Angelegenheit gewachsen zu sein. Die Gemüter bei Borussia Dortmund und dem FC Bayern haben sich offenbar beruhigt. „Ich habe zu diesem Thema alles gesagt“, so BVB-Sportdirektor Michael Zorc am Mittwoch bei Sky vor dem Champions-League-Spiel bei Besiktas Istanbul. Ob es eine Aussprache zwischen den Beteiligten gab, beantwortete Zorc kurz und knapp mit „Nö!“.

Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic hakte das Thema nun wohl vorerst ab. „Da gab es keine Aussprache, warum denn auch“, bestätigte er die Angaben seines vorherigen Streitpartners. „Meine Meinung steht“, beteuerte Salihamdizic allerdings. Doch was war überhaupt passiert?

BVB: Streit mit FC Bayern beendet? Aussprache hat noch nicht stattgefunden

Bayerns Sportvorstand hatte den BVB und Marco Reus kritisiert, nachdem der in der vergangenen Woche verletzungsbedingt vorzeitig nach Dortmund zurückgekehrt war. Wenige Tage später stand der BVB-Kapitän wieder auf dem Rasen. „Das ist nicht meine Sache, aber ich finde das schon verwunderlich, wenn man von der Nationalmannschaft wegfährt und dann ein paar Tage später wieder spielt“, sagte Salihamidzic anschließend bei Sky.

„Unsere Spieler bleiben und spielen dann trotzdem“, zog er dann einen Vergleich zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern. Das kam bei den vermeintlichen Adressaten der Nachricht überhaupt nicht gut an. „Salihamidzic sollte seine Klappe halten und sich zu den Themen von Bayern München äußern. Was glaubt er eigentlich, wer er ist?“, wurde Michael Zorc deutlich.

Seitdem herrscht Funkstille zwischen Salihamidzic und Zorc - was nicht unbedingt schlecht ist. Im Dezember treffen beide Mannschaften in der Bundesliga wieder aufeinander. Spätestens dann sollte die Streiterei der Vergangenheit angehören. „Wir werden uns bestimmt wieder die Hand geben“, so Salihamidzic optimistisch.

Auch interessant

Kommentare