Ginter und Kagawa: Zweite Chance für die Flops

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Shinji Kagawa läuft derzeit seiner Form hinterher.   

DORTMUND - Zu den Stars, die seit ihrer Verpflichtung bei ihren neuen Vereinen enttäuscht haben, zählen auch die Dortmunder Matthias Ginter und Klubkollege Shinji Kagawa. Sie wollen in der Rückrunde ihre Chancen nutzen. 

Mit einer Ablöse in Höhe von zehn Millionen Euro und dem WM-Titel war Ginter von Freiburg zum BVB gewechselt, doch die glanzvolle "Dekoration" wog (zu) schwer für den Abwehrspieler. Und die Saison hätte schlechter für ihn gar nicht beginnen können: Bereits nach neun Sekunden lag der BVB im ersten Spiel gegen Bayer Leverkusen mit 0:1 hinten - ein Fehler Ginters trug dazu bei. Der Fehlstart kostete Selbstvertrauen. Nur selten rief Ginter in Dortmund sein Potenzial ab.

Trotz Formkrise darf Matthias Ginter auf einen Startelf-Einsatz beim BVB hoffen. 

In der Innenverteidigung scheinen die Stammplätze an Mats Hummels und Sokratis vergeben; als erster Ersatz gilt Neven Subotic. Dennoch darf Ginter auf einen Platz in der Startelf hoffen: Sollte neben Sebastian Kehl und Sven Bender auch Ilkay Gündogan ausfallen, könnte er am Samstag in Leverkusen im defensiven Mittelfeld auflaufen. "Es war von vornherein klar, dass ich Geduld mitbringen muss. Ich habe trotzdem in dem halben Jahr schon sehr viel gelernt, bin jetzt auch nach der Winterpause fitter als nach der WM zurückgekommen", sagte der Ex-Freiburger unserer dem WA.

Und noch ein Dortmunder hat in der zweiten Halbserie etwas gut zu machen: Die Euphorie um die Rückkehr von Kagawa ist längst verflogen. Die Formkurve des Acht-Millionen-Mannes von Manchester United zeigte ebenso abwärts wie die der Borussia. Seit dem 13. Spieltag verzichtet Trainer Jürgen Klopp auf den Japaner in der Startelf.

Kürzlich hat Kagawa beim Viertelfinal-Aus seines Nationalteams beim Asien-Cup den entscheidenden Elfmeter verschossen - da kann's in Dortmund eigentlich nur besser werden. - dpa

Quelle: wa.de

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