Vor Heimspiel gegen Nürnberg

Favre wirbt weiter um Geduld

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Lucien Favre ist seit Sommer Trainer von Borussia Dortmund.

Das von den Fans ersehnte Fußball-Feuerwerk hat Borussia Dortmund noch nicht wieder gezeigt. Vor dem Heimspiel gegen Nürnberg bittet Lucien Favre dahingehend weiter um Geduld.

Dortmund - „Wir brauchen Zeit.“ Es ist einer der zentralen Sätze, die von Lucien Favre immer wieder zu hören sind. Der Schweizer, der im Sommer seinen Dienst bei Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund angetreten ist, wirbt um Geduld.

Die Fans sehnen sich jedoch nach einem Feuerwerk vergangener Tage. Am liebsten schon am Mittwochabend im Heimspiel gegen den Aufsteiger 1. FC Nürnberg (20.30 Uhr/bei uns im Live-Ticker).

Der Club, der eine enge Fan-Freundschaft mit dem FC Schalke 04 pflegt, könnte mit einem klassischen 4-4-2 auflaufen. Erfolgstrainer Michael Köllner ist ein bodenständiger Typ. Anfang 2017 übernahm er die Franken zunächst als Interimstrainer, führte sie zur Saison 2018/19 in die erste Liga.

Favre warnt vor Nürnberg

Der Fußballlehrer ist auf Jugendarbeit und Entwicklung ausgerichtet. Er hat Bücher geschrieben. „Dein Weg zum Fußballprofi: Ein Ratgeber für junge Talente, Eltern und Trainer“ heißt eines davon. In Nürnberg hat er gestandene Kerle unter sich. Nur große Namen fehlen. Wie das eben so ist bei Aufsteigern.

Ein Grund für Favre, mit der Borussia als klarer Favorit in die Partie zu gehen? Nein. „Sie sind aufstiegen und haben einen guten Start gemacht“, sagt der BVB-Coach.

Den Auftakt auswärts gegen die Hertha haben die Nürnberger zwar verloren (0:1). „Es war aber ein enges Spiel und sie hätten da einen Punkt holen können“ so Favre. Dortmunds Trainer stapelt tief, schraubt die Erwartungen gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner runter. Und tut gut daran.

Wachsam bei langen Bällen

Auf dem Papier wirkt Dortmund zwar stärker. Dazu müssen die Borussen aber ihre gesamten Qualitäten auf den Platz bringen. Das hat bis dato noch nicht geklappt. Der BVB könnte mit etwas weniger Glück als in den vergangenen Partien auch über einen Aufsteiger stolpern.

Damit das nicht geschieht, müssen die Schwarzgelben wachsam sein. Der zweite Ball muss dem BVB gehören. „Die Nürnberger werden auch mal einen langen Ball schlagen und sich dann ganz schnell helfen“, erklärt Favre und betont: „Es gibt in der Liga kein einfaches Spiel. Das wussten wir schon vorher, und jetzt fühlen wir uns bestätigt. Wir müssen eine sehr gute Leistung bringen, um zu gewinnen.“

Auf die Tabelle wolle der Trainer sowieso erst „am Ende der Saison“ schauen. Für alle anderen: Dortmund hat nach vier Spieltagen acht Punkte gesammelt, der FCN weist fünf Zähler auf.

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Quelle: wa.de

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