Nach langer Verlertzungspause

Marco Reus trainiert "als wäre er nie weg gewesen"

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Als wäre er nie weg gewesen: Marco Reus trainiert wieder im Mannschaftskreis.

Dortmund - So positiv hatte man Thomas Tuchel schon länger nicht über Marco Reus reden hören. Hoch zufrieden und doch zurückhaltend in der Erwartungshaltung sprach der Fußballlehrer über den Zustand des seit Mai verletzten Nationalspielers.

„Marco“, sagte Tuchel mit einem Lächeln auf den Lippen, „hat gestern sehr gut trainiert, als wäre er nie weg gewesen. Es darf gerne so weitergehen.“ Reus, der erstmals seit Mai wieder im Mannschaftskreis trainiert hatte, bekommt von Tuchel alle Zeit, die er benötigt. Der verletzungsanfällige Offensivstar des BVB wird behutsam aufgebaut, „ich hänge ihm kein Schild mit einem Datum um“, formulierte Tuchel. 

Die Rückkehr in den Kader für das Spiel am Samstag beim FC Ingolstadt (15.30 Uhr) könnten hingegen Gonzalo Castro und Adrian Ramos schaffen. Unter Vorbehalt des Trainings am Freitagnachmittag ging Thomas Tuchel davon aus, „dass sie dabei sind.“ Pessimistischer klang die Einschätzung bei Shinji Kagawa und Sokratis. Der Japaner brach das Training am Donnerstag wegen Unwohlsein ab, Innenverteidiger Sokratis plagt sich mit muskulären Problemen herum. „Es wird sich später entscheiden, ob es für ihn reicht oder nicht“, so Tuchel über den Griechen.  Eine Anpassung in Sachen Belastungssteuerung sei aber kaum möglich. „Jede Verletzung hat ihre eigene Geschichte. Wenn wir diesen einen Grund wüssten, würden wir es sofort ändern.“ 

Borussia Dortmund - Hertha BSC Berlin 1:1

Beim FC Ingolstadt erwartet Tuchel, „ein intensives Spiel, dem wir uns stellen müssen.“ Er schätzt den FCI stärker ein, als es der letzte Tabellenplatz aktuell aussagt. „Ohne die üblichen freundschaftlichen Komplimente verteilen zu wollen, sind sie auf keinen Fall Tabellenletzter. Sie sind sehr fleißig in der Arbeit gegen den Ball, haben die meisten Balleroberungen in der gegnerischen Hälfte und lassen kaum Torchancen zu“, so Tuchel über das Schlusslicht. „Sie hatten viel Pech. Ihre Ergebnisse spiegeln auf keinen Fall ihre Leistungen wieder.“ 

Am Selbstvertrauen auf Seiten des BVB soll es nicht scheitern, haben die Borussen doch ein am Ende hitziges und knappes Spiel bei Sporting Lissabon für sich entschieden. „Es ist ein gutes Gefühl für uns auf der Bank aber auch für die Spieler auf dem Rasen, dass man solche Phasen übersteht, dass man nicht die Ordnung verliert.“ Es sei eine Sache, junge Spieler reinzuwerfen und ihnen zu vertrauen, stellte Tuchel fest, „aber eine andere Sache ist es, wenn sie nicht einmal aushelfen sondern gegen Hertha auf dem Platz stehen und dann eine englische Woche spielen. Da gilt ihnen ein großes Kompliment.“


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Quelle: wa.de

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