Nach der Partie in Leverkusen

Dortmunds Stabilisator Subotic mag die harte Gangart

Mag die harte Gangart: BVB-Verteidiger Neven Subotic.
+
Mag die harte Gangart: BVB-Verteidiger Neven Subotic.

Das ruppige Spiel von Dortmund in Leverkusen so richtig nach dem Geschmack des BVB-Verteidigers Neven Subotic. Gut möglich, dass er auch in Madrid zum Einsatz kommen wird.

Dortmund - Neven Subotic machte am Samstag nach dem zähen 1:1 von Borussia Dortmund bei Bayer Leverkusen einen undefinierbaren Gesichtsausdruck. Er schaute etwas grantig drein, zwischendurch huschte aber immer wieder ein Lächeln über sein Gesicht. 

Nach seinem erst zweiten Einsatz in dieser Saison genoss er den Interview-Marathon sichtlich. Auf die erste Frage folgte ein mehr als zweiminütiger Monolog über seine Gefühlswelt und eine Analyse der Partie in Leverkusen. Üblicherweise enden Antworten von Fußballern bereits nach wenigen Sekunden, gerade nach einem kräftezehrenden Spiel geben sich die Profis eher schmallippig. 

Subotic hat Spaß

Für den Serben stand bei seinem Redeschwall im Vordergrund, dass er wieder zum Zug kam. „Es hat Spaß gemacht! Es ist meine Berufung, auf dem Platz zu stehen“, so Subotic. Doch trotz aller Freude war ihm auch der Ärger über seinen missglückten Kopfball, der den Sololauf von Bayer-Angreifer Kevin Volland Richtung BVB-Keeper Roman Bürki zum 1:0 ermöglichte, anzumerken.

Die gesamte Schuld wollte er aber nicht auf sich laden: „Das Gegentor war ein Fehler der hinteren Kette inklusive mir. Ich hatte zu wenig Druck bei meinem Kopfball. Volland hat genau auf diese Chance gelauert. Das müssen wir in Zukunft besser machen.“ 

Mit dem Serben gegen Madrid?

Die nahe Zukunft heißt Real Madrid. Am Mittwoch (ab 20.45 Uhr/bei uns im Live-Ticker) geht es für die Borussen im Gastspiel beim Titelverteidiger allerdings nur noch um Platz drei und den Einzug in die Europa League im Fernduell mit dem zypriotischen Meister Apoel Nikosia. 

Doch vom nackten Ergebnis abgehen: Wichtig wäre, dass Dortmund sich bei den „Königlichen“ mindestens achtbar aus der Affäre zieht, um das in Leverkusen mühsam aufgebaute Selbstvertrauen nicht wieder völlig zunichte zu machen. 

Auch Real ist unter Druck

Für Dortmunds Trainer Peter Bosz ist sogar klar: „Wir brauchen einen Sieg für die Wende. Das ist auch gegen Madrid möglich.“ Vielleicht prescht der Niederländer verbal derart nach vorne, da er um die angespannte Situation von Madrid weiß. Denn aktuell belegt das Starensemble um Cristiano Ronaldo nur Platz vier in der spanischen Liga. 

Gut möglich, dass der Niederländer auch wieder Subotic von der Leine lässt. Denn abgesehen von der unglücklichen Aktion vor der Leverkusener Führung gewann der 28-Jährige die meisten Zweikämpfe der Dortmunder Verteidiger. Subotic wäre bereit: „Ich mag das körperbetonte Spiel. Wir sind ja nicht beim Tennis.“

Verpassen Sie keine Nachricht zu Borussia Dortmund und werden Sie Fan unserer Facebook-Seite.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare