Vor Freiburg-Spiel

Aubameyang winkt Kader-Platz, Subotic der Abschied

Trainingslager Borussia Dortmund
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Neven Subotic weilt bereits zum Medizincheck in St. Etienne.

Die Verhandlungen mit dem FC Arsenal ziehen sich in die Länge. Zum Heimspiel gegen den SC Freiburg könnte Pierre-Emerick Aubameyang im BVB-Kader stehen. Neven Subotic hingegen wird wohl wechseln.

Dortmund  - Für Peter Stöger ist es derzeit keine einfache Zeit. Dann so richtig planen kann der Dortmunder Fußball-Lehrer nicht. Jeden Tag werden die Borussen mit neuen oder alten Wechselgerüchten konfrontiert. Deshalb kann der Trainer nicht konkret sagen, wer am Samstag zum Heimspiel gegen den SC Freiburg (15.30 Uhr) zur Verfügung stehen wird. 

Im Fall des wechselwilligen Pierre-Emerick Aubameyang gab es bis Donnerstagmittag weiter keine Einigung mit dem FC Arsenal. Der BVB soll inzwischen ein zweites Angebot der Londoner in Höhe von 58 Millionen Euro abgelehnt haben. Stöger stellt dem Gabuner angesichts der ansprechenden Trainingsleistungen sogar eine Einsatzchance für das Wochenende in Aussicht. „Wenn alles so gut weiter läuft wie bisher, dann ist er für den Kader qualifiziert“, bestätigt der Coach, der auf die verletzten Erik Durm, Marcel Schmelzer, Raphael Guerreiro und Sebastian Rode sowie Rekonvaleszent Marco Reus verzichten muss.

Subotic vor dem Absprung

Schneller als der Wechsel von Aubameyang dürfte - vielleicht sogar bereits in den nächsten Stunden - der Transfer von Neven Subotic zum französischen Erstligisten AS St. Etienne über die Bühne gehen. Der Tabellen-16. sucht im Kampf gegen den Abstieg dringend Verstärkung für die Defensive. Der 29-jährige Serbe weilt bereits zum Medizincheck in St. Etienne. Sollte er diesen bestehen, wird er einen Vertrag bis 2020 unterschreiben. 

Auf Grund seiner Verdienste wollen die Dortmunder den Innenverteidiger ablösefrei ziehen lassen. Schließlich sparen sie das Gehalt bis Saisonende. Dass Subotic bei den Fans sehr beliebt ist, spielt für Stöger keine Rolle. „Bei allen Bewertungen ist der Ist-Zustand relevant“, erklärt der Coach. „Am Ende des Tages geht es um das Leistungsprinzip. Momentan ist das für Neven schwierig. Das hat nichts mit dem Thema Wertschätzung zu tun. Schließlich habe ich ihn damals auch nach Köln geholt.“

Champions League ein Muss

Gegen die Freiburger steht der BVB unter Erfolgszwang. „Wir wollen endlich den ersten Sieg einfahren“, sagt der Coach, dem bewusst ist, dass der Druck weiter zunehmen wird. „Die Qualifikation für die Champions League ist ein absolutes Muss für diesen Verein. Wir wissen, dass Platz sechs unseren Ansprüchen nicht gerecht wird.“

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